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Ab wann genau ist man Impotent?

Falls es um die erektile Dysfunktion (ein Teil der Impotenz) geht, so spricht man von Impotenz wenn über eine Zeitraum von 6 Monaten in 70% der Fälle keine ausreichende Erektion eintritt.

Der Begriff Impotenz ist breit gefächert. Dabei versteht man nicht nur die erektile Dysfunktion sondern auch Zeugungsunfähigkeit oder Anejkulation. Meistens wird mit Impotenz allerdings nur die erektile Dysfunktion verstanden. Im Volksmunde spricht man also von Impotenz, wenn keine ausreichende Erektion aufgebaut werden kann.

Unter einer erektilen Dysfunktion leidet man, wenn man für den Geschlechtsverkehr keine ausreichende Erektion aufbauen oder lange genug halten kann. Dabei sollte dies allerdings streng genommen über mehrere Monate hinweg (etwa 6 Monate) der Fall sein. Wer nur einmal „versagt“ hat, der ist nicht gleich Impotent.

Grundsätzlich ist ein Arztbesuch möglich, wenn das Problem öfters eintritt als das der Geschlechtsverkehr gelingt.

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Von Impotenz im Sinne der Erektionsstörung, wird erst dann gesprochen, wenn über 6 Monate in mehr als 70% der Fälle keine ausreichende Erektion zu Stande kommt.

Ab wann bekomme ich Potenzmittel?

Um Potenzmittel gegen die Impotenz zu nutzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Während die meisten natürliche Potenzmittel rezeptfrei erhältlich sind, gibt es die starken PDE-5-Hemmer nur mit gültigen Rezept. Diese Mittel werden von Ärzten zur Behandlung der Erektionsstörungen an Männer ab 18 Jahren verschrieben.

Solche PDE-5-Hemmer verbessern die Durchblutung im Penis und sorgen somit für eine verbesserte Erektionsfähigkeit. Dadurch werden zwar nicht die Ursachen, aber die Symptome der Impotenz gelindert. Die Erektion kann schneller aufgebaut und deutlich länger gehalten werden. Von ganz alleine geschieht dies allerdings nicht, ohne Lust auf Sex, funktionieren diese Potenzmittel nicht. (Artikel: Wie funktionieren Potenzmittel)

Ein Rezept kann vom Hausarzt oder auch Urologen ausgestellt werden. 

Warum werden Männer impotent?

Ursachen für diese Form der Impotenz können viele sein:

  • Erkrankungen der Blutgefäße
  • Diabetes
  • Erkrankungen der Nervensysteme
  • Unfälle oder Operationen
  • Medikamenteneinnahme
  • Nikotin, Alkohol, Drogen (Führt häufig  zu Punkt 1)
  • Hormonstörungen
Oft ist es allerdings auch einfach eine psychische Ursache. Zuviel Stress, Leistungsdruck und Nervosität spielen häufig eine Rolle. 

Auch bei psychologischen Ursachen können Potenzmittel Abhilfe verschaffen. Vielen Patienten genügt es mit einem Potenzmittel den Stress/Druck im Kopf zu verringern. Ein Problem weniger, über das sich gesorgt werden muss. Häufig sind Männer dann lockerer und können den Geschlechtsverkehr stressfrei angehen.

Ab welchen Alter ist man Impotent?

Ein gewisses Alter gibt es dafür nicht. Falls Sie die Frage „Ab wann ist man Impotent?“ also im Sinne von „Ab welchen Alter ist man Impotent“? stellen, dann können wir Sie beruhigen, denn hierfür gibt es kein bestimmtes Alter.

  • Impotenz kann sowohl 20 Jährige wie auch 60 Jährige Männer betreffen.

Verallgemeinert lässt sich allerdings durchaus sagen, das mit zunehmen Alter auch die Fähigkeit eine Erektion auf zu bauen, nachlässt. Die Ursache hierbei liegt in ganz normalen Alterungsprozessen, wie beispielsweise den sinkenden Testosteronwert. Doch auch Erkrankungen die als Begleiterscheinung Impotenz auslösen können, steigen im Alter deutlich an.

Darunter fällt:

  • Bluthochdruck
  • Erhöhtes Cholesterin
  • Diabetes
  • Gefäßkrankheiten
  • Nervenerkrankungen
  • Demenz
  • und viele weitere

Formen der Impotenz

Viele Menschen verwenden den Begriff Impotenz ohne sich jemals Gedanken über die genauen Abgrenzungen des Begriffs gemacht zu haben. Was ist Impotenz eigentlich?

Auf unserer Website, die sich um Fragen rund um die Potenz dreht, geht es natürlich um die Form der Impotenz, bei der Erektionsstörungen auftreten. Doch im Volksmund bezeichnet man auch zeugungsunfähige Männer als Impotent, obwohl sie eine Erektion zustande bekommen.

Wie genau wird der Begriff definiert? Welche Formen der Impotenz gibt es grundsätzlich? 

Impotent im Sinne der erektilen Dysfunktion

Bei der erektilen Dysfunktion handelt es sich um die Form der Impotenz, die wir bereits zu eingangs erklärt haben.

Ein Mann, der unter dieser Krankheit leidet, ist nicht imstande eine Erektion zu bekommen oder sie so lange zu halten bis der Geschlechtsverkehr abgeschlossen ist.

Dennoch ist der Mann normalerweise zeugungsfähig und hat auch mit der Ejakulation grundsätzlich keine Probleme. Die erektile Dysfunktion kann beispielsweise mit Potenzmittel behandelt werden und verschiedenste körperliche und psychische Ursachen haben.

Für die Verschreibung eines Potenzmittels kann der Hausarzt, der Urologe oder auch ein Arzt über das Internet konsultiert werden.

Impotenz im Sinne der Zeugungsunfähigkeit

Bei der Zeugungsunfähigkeit funktioniert beim Sex alles wunderbar. Der Mann bekommt eine Erektion und kann am Ende des Geschlechtsakts normal ejakulieren.

Das Problem: Die Spermien sind nicht imstande, die Eizelle der Frau zu befruchten.

Das kann beispielsweise daran liegen, dass nicht genügend Spermien produziert werden, sie physiologische Probleme haben und infolgedessen nicht richtig schwimmen können (qualitativ minderwertige Spermien) oder dass sie die Wand der Eizelle nicht durchstoßen können.

Im letzteren Fall kann es zum Beispiel sein, dass  ein bestimmtes Enzym fehlt, welches für das Durchdringen der Eizellenwand essentiell ist.

Für diese Form der Impotenz gilt es einen Urologen aufzusuchen um das Problem zu behandeln.

Impotenz im Sinne der Anejakulation

Die dritte und letzte Form der Impotenz ist die sogenannten Anejakulation.

Hierbei handelt es sich um die seltenste Form der Impotenz, bei der der Mann nicht in der Lage ist zu ejakulieren.

Er bekommt eine ausreichende Erektion und auch die Spermien sind grundsätzlich in der Lage, eine Eizelle zu befruchten – lediglich der Samenerguss bleibt aus.

Hierbei handelt es sich meist um neurologische Erkrankungen. Die Ursache der Anejakulation kann auch durch eine Verletzung der Wirbelsäule entstanden sein, bei der wichtige Nervenbahnen in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Psychische Ursachen können die Anejakulation zwar ebenfalls auslösen, dies kommt allerdings sehr selten vor.

Um dieses Problem zu behandeln, ist ebenfalls ein Besuch beim Urologen unausweichlich.

Fazit: Ab wann spricht man von Impotenz?

Ab wann man also Impotent ist, ist eigentlich die falsche Frage. Ab wann man unter erktiler Dysfunktion leidet, wäre da schon eher richtig.

Kurz gesagt: Kann in 1 von 2 Fällen keine ausreichende Erektion aufgebaut oder lange genug aufrecht gehalten werden, leiden Männer unter einer erektiler Dysfunktion.

Der Besuch beim Hausarzt oder Urologen kann Abhilfe verschaffen. 

Quellen, wissenschaftliche Studien & Literatur:
  1. Impotenz im Alter » Krankheiten – Internisten im Netz
  2. What Is the Average Age for Erectile Dysfunction? – emedicinehealth.com
  3. Frequently Asked Questions About Erectile Dysfunction – www.webmd.com

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