Autor: Torsten KleinAktualisiert: 10. Juli 2020 | Lesezeit: 5 Minuten

Von Impotenz ist dann die Sprache, wenn über eine Zeitraum von 6 Monaten in mehr als 50 % der Fälle keine ausreichende Erektion eintritt.

Der Begriff Impotenz ist allerdings breit gefächert. Dabei versteht man nicht nur die erektile Dysfunktion (ausbleiben der Erektion) sondern auch Zeugungsunfähigkeit oder Anejkulation.

  • Meistens wird mit Impotenz allerdings nur das ausbleiben der Erektion verstanden.

Im Volksmunde spricht man also von Impotenz, wenn der Penis nicht steif genug wird. Unter einer erektilen Dysfunktion leidet man, wenn man für den Geschlechtsverkehr keine ausreichende Erektion aufbauen oder lange genug halten kann. Dabei sollte dies allerdings streng genommen über mehrere Monate hinweg (etwa 6 Monate) der Fall sein.

  • Wer nur einmal „versagt“ hat, der ist nicht gleich Impotent.

Grundsätzlich ist wenn das Problem häufiger eintritt, jederzeit ein Arztbesuch möglich. Die Diagnose kann auch über das Internet gestellt werden. Details jetzt im Artikel.

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Von Impotenz im Sinne der Erektionsstörung, wird erst dann gesprochen, wenn über 6 Monate in mehr als der Hälfte aller Fälle keine ausreichende Erektion zu Stande kommt.

Ab wann bekomme ich Potenzmittel?

Um Potenzmittel gegen die Impotenz zu nutzen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Während die meisten natürliche Potenzmittel rezeptfrei erhältlich sind, gibt es die wirkungsvollen PDE-5-Hemmer nur mit gültigen Rezept. Diese Mittel werden von Ärzten zur Behandlung der Erektionsstörungen an Männer ab 18 Jahren verschrieben.

Diese PDE-5-Hemmer verbessern die Durchblutung im Penis und sorgen somit für eine verbesserte Erektionsfähigkeit.

Dadurch werden zwar nicht die Ursachen, aber die Symptome der Impotenz gelindert. Die Erektion kann schneller aufgebaut und deutlich länger gehalten werden. Von ganz alleine geschieht dies allerdings nicht, ohne Lust auf Sex, funktionieren diese Potenzmittel nicht. (Artikel: Wie funktionieren Potenzmittel)

Ein Rezept kann vom Hausarzt, über eine Online Diagnose oder auch vom Urologen ausgestellt werden. Die Möglichkeit der Online Diagnose ist beim Thema Erektionsstörungen besonders beliebt. Schließlich handelt es sich um relativ intimes sexuelles Problem, worüber nur ungerne offen gesprochen wird.

Diagnose der Impotenz über das Internet

Auch über das Internet kann die Diagnose via Fragebogen erfolgen. Auf so genannten Online Kliniken kann ein verschreibungspflichtiges Potenzmittel gegen die Impotenz bestellt werden. Sollte nichts gegen die Verordnung sprechen, wird das Rezept über das Internet ausgestellt und ein 24 Stunden Expressversand eingeleitet.

Männer die unter Impotenz leiden, erhalten somit schnellstens und vollkommen anonym Abhilfe.

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Verfügbar ist dabei sowohl das bekannte Viagra, wie auch Cialis, Levitra oder Spedra. Wer sich unsicher ist kann auch eine Potenzmittel Testpackung bestellen, welche 3 verschiedene Generika Ausführungen dieser PDE-5-Hemmer enthält.

Warum wird man Impotent?

Ursachen für diese Form der Impotenz können viele sein:

Bei jungen Männern ist die Ursache häufig im Kopf zu finden.

Zuviel Stress, Leistungsdruck und Nervosität spielen bei psychischen Ursachen häufig eine große Rolle.

Helfen Potenzmittel bei psychologischen Ursachen?

Auch bei psychologischen Ursachen können theoretisch Potenzmittel Abhilfe verschaffen. Vielen Patienten genügt es mit einem Potenzmittel den Stress/Druck im Kopf zu verringern. Ein Problem weniger, über das sich gesorgt werden muss. Häufig sind Männer dann lockerer und können den Geschlechtsverkehr stressfrei angehen.

Besonders sinnvoll wäre es dann allerdings ein Potenzmittel wie Cialis in geringer Dosis täglich einzunehmen. Denn somit wird das Problem nicht nur bei Bedarf nach der Einnahme, sondern dauerhaft behandelt. Der Wirkstoff ist also 24 Stunden am Tag für den Körper verfügbar und eine Erektion kann jederzeit aufgebaut werden. Das Problem der Impotenz wird aus der Welt geschafft und das Sexleben kann wieder vollkommen frei ausgelebt werden.

Außerdem fallen die Nebenwirkungen bei der Konstanztherapie (dauerhaften Einnahme) deutlich geringer aus als wenn Potenzmittel immer wieder bei Bedarf eingenommen werden.

Ab welchen Alter ist man Impotent?

Ein gewisses Alter gibt es dafür nicht. Falls Sie die Frage „Ab wann ist man Impotent?“ also im Sinne von „Ab welchen Alter ist man Impotent“? stellen, dann können wir Sie beruhigen, denn hierfür gibt es kein bestimmtes Alter.

  • Impotenz kann sowohl 20 Jährige wie auch 60 Jährige Männer betreffen.

Verallgemeinert lässt sich allerdings durchaus sagen, das mit zunehmen Alter auch die Fähigkeit eine Erektion auf zu bauen, nachlässt. Die Ursache hierbei liegt in ganz normalen Alterungsprozessen, wie beispielsweise den sinkenden Testosteronwert. Doch auch Erkrankungen die als Begleiterscheinung Impotenz auslösen können, steigen im Alter deutlich an.

Darunter fällt:

Formen der Impotenz

Viele Menschen verwenden den Begriff Impotenz ohne sich jemals Gedanken über die genauen Abgrenzungen des Begriffs gemacht zu haben. Was ist Impotenz eigentlich?

Auf unserer Website, die sich um Fragen rund um die Potenz dreht, geht es natürlich um die Form der Impotenz, bei der Erektionsstörungen auftreten. Doch im Volksmund bezeichnet man auch zeugungsunfähige Männer als Impotent, obwohl sie eine Erektion zustande bekommen.

Wie genau wird der Begriff definiert? Welche Formen der Impotenz gibt es grundsätzlich? 

Impotent im Sinne der erektilen Dysfunktion

Bei der erektilen Dysfunktion handelt es sich um die Form der Impotenz, die wir bereits zu eingangs erklärt haben.

Ein Mann, der unter dieser Krankheit leidet, ist nicht imstande eine Erektion zu bekommen oder sie so lange zu halten bis der Geschlechtsverkehr abgeschlossen ist.

Dennoch ist der Mann normalerweise zeugungsfähig und hat auch mit der Ejakulation grundsätzlich keine Probleme. Die erektile Dysfunktion kann beispielsweise mit Potenzmittel behandelt werden und verschiedenste körperliche und psychische Ursachen haben.

Für die Verschreibung eines Potenzmittels kann der Hausarzt, der Urologe oder auch ein Arzt über das Internet konsultiert werden.

Impotenz im Sinne der Zeugungsunfähigkeit

Bei der Zeugungsunfähigkeit funktioniert beim Sex alles wunderbar. Der Mann bekommt eine Erektion und kann am Ende des Geschlechtsakts normal ejakulieren.

Das Problem: Die Spermien sind nicht imstande, die Eizelle der Frau zu befruchten.

Das kann beispielsweise daran liegen, dass nicht genügend Spermien produziert werden, sie physiologische Probleme haben und infolgedessen nicht richtig schwimmen können (qualitativ minderwertige Spermien) oder dass sie die Wand der Eizelle nicht durchstoßen können.

Im letzteren Fall kann es zum Beispiel sein, dass  ein bestimmtes Enzym fehlt, welches für das Durchdringen der Eizellenwand essentiell ist.

Für diese Form der Impotenz gilt es einen Urologen aufzusuchen um das Problem zu behandeln.

Impotenz im Sinne der Anejakulation

Die dritte und letzte Form der Impotenz ist die sogenannten Anejakulation.

Hierbei handelt es sich um die seltenste Form der Impotenz, bei der der Mann nicht in der Lage ist zu ejakulieren.

Er bekommt eine ausreichende Erektion und auch die Spermien sind grundsätzlich in der Lage, eine Eizelle zu befruchten – lediglich der Samenerguss bleibt aus.

Hierbei handelt es sich meist um neurologische Erkrankungen. Die Ursache der Anejakulation kann auch durch eine Verletzung der Wirbelsäule entstanden sein, bei der wichtige Nervenbahnen in Mitleidenschaft gezogen worden sind. Psychische Ursachen können die Anejakulation zwar ebenfalls auslösen, dies kommt allerdings sehr selten vor.

Um dieses Problem zu behandeln, ist ebenfalls ein Besuch beim Urologen unausweichlich.

Fazit: Ab wann spricht man von Impotenz?

Ab wann man Impotent ist, ist eigentlich die falsche Frage. Ab wann man unter erektiler Dysfunktion leidet, wäre die richtige Frage.

Die Antwort in kürze: Kann in 1 von 2 Fällen keine ausreichende Erektion aufgebaut oder lange genug aufrecht gehalten werden, besteht eine erektile Dysfunktion.

Lösung: Der Besuch beim Hausarzt oder Urologen kann Abhilfe verschaffen. Häufig werden Potenzmittel verschrieben, welche in den aller meisten Fällen wieder eine starke Erektion ermöglichen.

Die Diagnose kann auch über das Internet erfolgen, sollte bei ernsthaften Problem allerdings nur für Folgerezepte angewendet werden. Da eine Impotenz auch auf gefährliche Gefäßkrankheiten hindeuten kann, wäre eine einmalige Kontrolle vom Facharzt empfehlenswert.

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Quellen, wissenschaftliche Studien & Literatur:
  1. Impotenz im Alter » Krankheiten – Internisten im Netz
  2. What Is the Average Age for Erectile Dysfunction? – emedicinehealth.com
  3. Frequently Asked Questions About Erectile Dysfunction – www.webmd.com

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