Autor: Torsten KleinAktualisiert: 19. August 2020 | Lesezeit: 6 Minuten

Ja, leider können Depressionen auch zu Impotenz führen, in dem keine Lust auf Sex empfunden wird. Wenn keine Lust auf Sex besteht, leitet das Gehirn keine notwendige Signale für den Aufbau einer Erektion an den Schwellkörper weiter. Folglich, bleibt auch die Erektion aus.

Wir erklären im Artikel in wie fern Depressionen und Impotenz zusammenhängen. Außerdem erklären wir sie Sie die Impotenz bei Depressionen überwinden können und wie die Lust auf Sex wieder steigt.

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Depressionen & Impotenz: Der Zusammenhang

Die Libido, also das Verlangen oder die Lust auf Sex, wird vom Gehirn gesteuert. Wenn Männer an Depressionen leiden, leidet darunter auch die Libido, wodurch weniger Lust auf Sex besteht. Ohne Verlangen auf Sex, wird über natürliche Wege auch keine Erektion möglich sein.

Wenn das Gehirn durch eine depressive Verstimmung beeinflusst wird, entsteht ein Gefühl der Leere und einen allgemeine Antriebslosigkeit. In diesen Fällen ist die erektile Dysfunktion nicht durch Probleme des Körpers verursacht, sondern wird rein vom Kopf gesteuert.1Depression and Erectile Dysfunction | Cleveland Clinic

Ein Patient mit Depressionen sollte sich auf jeden Fall in eine psychologische Behandlung begeben. Dabei sollte die Ursache herausgefunden und behandelt werden und nicht die eigentlichen Symptome. Wenn die Depression erfolgreich gehandelt werden kann, kommt es höchstwahrscheinlich auch wieder ohne Hilfsmittel zu einer ausreichenden Erektion.

Helfen Potenzmittel bei Impotenz durch Depressionen?

Zwar können Erektionsstörungen effektiv mit Potenzmittel (PDE-5-Hemmer) behandelt werden, allerdings muss hierfür die Lust auf Sex bestehen. Leidet der Mann an einer sehr starken Depression und hat grundsätzlich kein Verlangen nach Sex, sind auch die PDE-5-Hemmer wirkungslos. Diese Potenzmittel haben ohne sexuelles Verlangen kaum eine Wirkung.

Dennoch kann es möglich sein mit diesen Mitteln eine Erektion zu ermöglichen.

Denn im Idealfall genügen somit schon geringere sexuelle Signale um eine Erektion aufzubauen. Sollte also ein klein wenig Lust auf Sex bestehen, können diese PDE-5-Hemmer dabei helfen die Erektion leichter aufzubauen und dann auch länger halten zu können.

Wichtig: Hierbei wird allerdings nur das Symptom behandelt, nicht die Ursache. Wie bereits erwähnt, wäre es am effektivsten über psychologische Hilfe, an der Ursache des Problems zu arbeiten, anstatt nur an den Symptomen.

Allerdings können über diesen Weg bestimmte Blockaden gelöst werden und eventuelle sexuelle Hemmungen übergangen werden. Wenn Potenzmittel wieder dazu verhelfen eine Erektion aufbauen zu können, können sich möglicherweise auch die Depressionen verringern.

PDE-5-Hemmer nur auf Rezept

Diese effektiven Potenzmittel gibt es nur auf Rezept, wobei die Verordnung über eine Online Diagnose erfolgen kann. Somit muss kein persönlicher Arzttermin vereinbart werden, sondern die gesamte Abwicklung erfolgt über das Internet. Ein 24 Stunden Expressversand sorgt dafür dass die Potenzmittel auch schnell genug ankommen.

Dieser Service ist in England & der Niederlande schon seit 2004 bekannt. Eine Lieferung nach Deutschland erfolgt ohne Zollprobleme, da der Versand auszugelassenen Versandapotheken erfolgt.

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Konstanztherapie der Impotenz bei Depressionen

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Ratsam wäre es bei einer Depression als Auslöser der Impotenz auch die Konstanztherapie anstatt der Bedarfstherapie zu setzen. Darunter versteht sich eine dauerhafte Behandlung der Potenzstörung und nicht nur der Einsatz von Potenzmittel bei Bedarf.

Die Impotenz wird also dauerhaft und nicht nur kurz vor dem Sex behoben.

In Frage kommt hierfür das Potenzmittel Cialis, welches auch in geringer Dosis (5 mg) täglich eigenommen werden kann. Dadurch wird ein konstanter Wirkstoffspiegel im Blut aufgebaut, wodurch der Mann jederzeit (24 Stunden am Tag) bereit für Geschlechtsverkehr ist. Diese Möglichkeit verschafft Männern ein deutlich stärkeres Selbstbewusstsein, als wenn nur dann Sex möglich ist, wenn unmittelbar vorher eine Pille eingenommen wird.

Die Konstanztherapie kann ebenfalls über das Internet verordnet werden und ist auch mittels günstigen Tadalafil (Wirkstoff aus Cialis) möglich.

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Woran sind Depressionen erkennbar?

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die sich durch eine anhaltende gedrückte Stimmung, durch Antriebslosigkeit und durch körperlich Symptome wie Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit bis hin zu Schmerzzuständen äußern kann.

Depressionen sind schon lange als Krankheit anerkannt, die vor allem häufig Frauen betrifft. Heute allerdings weiß man, dass auch viele Männer davon betroffen sind.

De häufigsten Symptome einer Depression bei Männern sind:

  • Depressive Verstimmung
  • Verlust des Interesses
  • Freudlosigkeit
  • Erhöhte Müdigkeit

Nebensächliche Symptome:

  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsstörungen
  • Schuldgefühle
  • Verminderung des Selbstwertgefühls
  • Negative Gedankengänge & mangelnde Zukunftsperspektiven
  • Gefühllosigkeit & innere Leere
  • Diffuse Ängste
  • Vermeidung sozialer Kontakte
  • Mangel an Appetit
  • Selbstmordgedanken

Betroffene müssen nicht alle diese Symptome haben. Außerdem ist diese Auflistung nur ein kleiner Teil der bekannten Symptome, die auch oft falsch ausgelegt werden. Betroffene erkennen Depressionen nur sehr selten als Krankheit.

Ab wann spricht man von einer Depression?

Leichte Depression:
Von einer leichten Depression spricht man, wenn zwei hauptsächliche und 2 nebensächliche Symptome auftreten.
Mittelschweren Depression:
Von einer mittelschweren Depression spricht man, wenn zwei hauptsächliche und drei bis vier nebensächliche Symptome auftreten.
Schwere Depression:
Einer schwere Depression liegt vor, wenn drei hauptsächliche und zwei oder mehr nebensächliche Symptome auftreten.

Depressionen können in drei verschiedenen Arten erfahren werden:

  • Die Depression kann lang anhaltend sein.
  • Die Depression kann immer wiederkehren.
  • Die Depression kann chronisch werden (Dysthymie).

Wenn Patienten eine depressive und eine manische Phase durchleben, spricht man von einer bipolaren Störung. Ohne Behandlung können Depressionen für die Betroffenen die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Auch die Potenz und somit das Sexualleben kann unbehandelt langfristig zu einem großen Problem werden. Die Lebensqualität ist bei Männern die unter Impotenz leiden deutlich reduziert.

Zusammenhang zwischen Depressionen und Erektionsstörungen

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  • Depressionen können eine Erektionsstörung verursachen.
  • Auf der anderen Seite können Erektionsstörungen zu Depressionen führen.

Wenn der Patient zuerst an einer Depression leidet, kann es aufgrund dessen zu einer Erektionsstörung kommen. Der Patient leidet häufig an einer Verringerung oder sogar einem Verlust der Libido. Durch die Depression kann auch seine Angst, zu versagen, verstärkt werden.

Allerdings kann es auch passieren, dass eine mangelnde Erektionsfähigkeit beim Mann zu Depressionen führt.

Das ist vor allem der Fall, wenn die Erektionsstörungen über einen langen Zeitraum anhalten. Die Diagnose, welches Problem der Verursacher der Probleme war, ist nicht immer leicht durchzuführen.

Wenn die Depressionen die Folge der Erektionsstörungen sind, können PDE-5-Hemmer sehr effektiv zur Behandlung eingesetzt werden. Sie können für eine ausreichende Erektion sorgen und vermindern dadurch dann auch die Depression.

Behandlung bei Depressionen als Auslöser erektiler Dysfunktion

Deutlich schwieriger ist es, eine erektile Dysfunktion zu behandeln, wenn diese durch Depressionen ausgelöst wurde.

Bei einem Verlust der Libido zeigen auch PDE-5-Hemmer (Potenzmittel) nur bedingt eine Wirkung. Die Wirkstoffe in diesen Potenzmitteln verbessern nur die Durchblutung und machen dadurch eine Erektion möglich, wenn der Betroffene Verlangen und Lust nach Sex hat.

Für eine erfolgreiche Behandlung mit PDE-5-Hemmern ist es also wichtig, dass der Patient wieder Lust auf Sex verspürt. Sind es nur leichte Depressionen können die Potenzmittel wie Viagra oder Cialis bereits helfen, denn dann genügen bereits kleinere Signale um die Erektion leichter aufzubauen.

Besteht allerdings grundsätzlich keine Lust auf Sex, können nur mechanische Hilfsmittel wie eine Penispumpe helfen. Besteht dabei dann allerdings keine Lust auf Sex, ist auch dieser Einsatz fragwürdig und nur von geringen Erfolg geprägt. Für den Zweck einer potenziellen Fortpflanzung, könnte diese Methode allerdings hilfreich sein.

Behandlung während der Einnahme von Antidepressiva

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Eine bekannte und häufige Nebenwirkung bei der Einnahme von Antidepressiva sind Erektionsstörungen.

Sie stehen im Zusammenhang mit der Ausschüttung des Glückshormons Serotonin und dem Hormon Dopamin. Diese beiden Hormone sind bei sexuellen Funktionen von entscheidender Bedeutung. Wenn die Antidepressiva zu hoch dosiert sind, können sie das Verlangen nach Sex verringern.

Das geringere Verlangen nach Sex wird oft durch serotonergen Antidepressiva verursacht. Erektionsstörungen treten auch bei selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer auf, wenn auch seltener.

Artikelempfehlung:

Post-SSRI sexual dysfunction (PSS)

Oft hält die erektile Dysfunktion auch noch nach dem Absetzen der Antidepressiva an. In diesem Fall spricht man von dem Post-SSRI sexual dysfunction (PSS) (persistierende sexuelle Funktionsstörung nach Absetzen von SSRI/SNRI). Dabei geht es um mehrere Symptome in der Hauptsache im sexuellen Bereich, die durch die Einnahme von Antidepressiva verursacht werden.4Post-SSRI Sexual Dysfunction | de.wikipedia.org

Zu den infrage kommenden Antidepressiva welche Impotenz auslösen können, zählen sowohl die selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer wie auch die selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer.

Betroffene können die folgenden Maßnahmen ergreifen, um die sexuelle Lust während und nach der Behandlung mit Antidepressiva wieder herzustellen:

  • Wechsel zu einem anderen Antidepressiva.
  • Reduzierung der Dosierung der serotonergen Antidepressiva.
  • Mit der Einnahme pausieren (vielleicht am Wochenende)
  • Nutzung natürlicher Aphrodisiaka.
  • Einsatz von PDE-5-Hemmer (bei leichten Depressionen).

Ratsam: Behandlung der Ursache anstatt der Symptome

Wenn während der Einnahme von Antidepressiva die erektile Dysfunktion mit PDE-5-Hemmern behandelt wird, wird damit das Symptom behandelt, aber nicht die Ursache.

Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass durch die Einnahme der Potenzmittel wieder eine Erektion durch leichte sexuelle Signale möglich ist. Wenn dies wieder möglich ist (beispielsweise durch die dauerhafte – tägliche – Einnahme von Cialis) können auch psychologische Blockaden gelöst werden. Das neu gewonnene Sexleben kann das Selbstvertrauen aufbauen und somit auch leicht antidepressiv wirken.

Eine Behandlung durch PDE-5-Hemmer kann also nicht gänzlich ausgeschlossen werden, wenn Depressionen der Auslöser für die Erektionsstörungen sind. 

Langfristige hilft die Ursachenforschung

Damit das Problem der Depressionen auf Dauer gelöst wird, muss der Ursache auf den Grund gegangen werden. Wird die Ursache für die sexuelle Unlust gefunden, kann auch eine gezieltere Behandlung erfolgen.

Wenn bei der Behandlung mit Antidepressiva eine erektile Dysfunktion auftritt, der Betroffene aber noch grundsätzlich Lust auf Sex verspürt, können PDE-5-Hemmer eine wirksame Hilfe sein. Die Verordnung dieser Mittel kann auch über eine Online Diagnose erfolgen.

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Quellen, wissenschaftliche Studien & Literatur:
  1. Depression and Erectile Dysfunction | Cleveland Clinic
  2. Exploring the relationship between depression and erectile dysfunction in aging men | ncbi.nlm.nih.gov
  3. The Experience of Symptoms of Depression in Men vs Women Analysis of the National Comorbidity Survey Replication | doi.org
  4. Post-SSRI Sexual Dysfunction | de.wikipedia.org

Fotos: Srdjan Randjelovic, TheVisualsYouNeed, TZIDO SUN, WAYHOME studio | Shutterstock.com

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