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Wieso wird mein Penis nicht richtig steif?

Wenn der Penis nicht mehr richtig steif wird, kann ein Erektionsstörung vorliegen. Damit der Penis wieder steif wird können neben einem gesunden Lebensstil auch Potenzmittel helfen.
Wird der Penis nur gelegentlich nicht richtig steif?

Dann können bereits schwach dosierte Potenzmittel oder ein Penisring helfen. Bei jungen Männern kann auch ein gesunder Lebensstil, Verzicht auf Nikotin & Alkohol helfen.

Bei langfristigen schweren Erektionsstörungen, sollte ein Arzt besucht werden um eine Ursachenforschung zu betreiben. Der richtige Arzt ist hierfür der Urologe. Er kann herausfinden warum der Penis schlaff bleibt und keine Erektion mehr aufgebaut werden kann.

Wir erklären im Artikel wie eine Erektion entsteht, was die Gründe für einen schlaffen Penis sein können und wie der Penis wieder steif wird.

Wie entsteht ein steifer Penis?

Bei einem Erregungsreflex werden die Nervenimpulse über das Gehirn weiter in das Rückenmark geleitet. Nun freigesetzte Botenstoffe helfen den Muskelzellen im Schwellkörper, sich zu entspannen. Die zuführenden Arterien des Penis werden weiter und lassen eine große Menge Blut hineinfließen.

  • Der Schwellkörper wird mit Blut gefüllt.
  • Der Penis wird dadurch härter.

Die abführenden Venen verengen sich und lassen im Gegenzug weniger Blut abfließen. Das einfließende Blut lässt den Penis anschwellen, beziehungsweise sich vergrößern und verlängern. Ist die maximale Größe erreicht, spricht man von einer erfolgreichen Erektion.1Blood supply to the penis during an erection – healthlinkbc.ca

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Ist der Penis nicht steif genug, kann dies zu enormer Frustration führen. Um dies zu vermeiden sollte die Ursache gefunden werden.

Wieso wird der Penis nicht hart genug?

Bei einmaligen Versagen sollte keine Angst vor bleibender Impotenz bestehen. Erst wenn eine Erektion in über 50 % der Fälle über mehrere Monate hinweg nicht möglich ist, ist von Impotenz die Sprache. Artikelempfehlung: Ab wann ist man Impotent?

Die Ursachen für einen schlaffen Penis sind vielfältig. Sie können organischer sowie psychischer Natur sein. Auch das Alter oder die Einnahme von Medikamenten können Auslöser für Erektionsstörungen sein.

Bei jungen Männern ist es häufig eine psychologische Ursache. Versagensängste, Hemmungen, Stress oder auch zu viel Pornografie können zu Potenzstörungen führen. Bei älteren Personen dagegen, überwiegen die körperlichen Ursachen.2Capogrosso P, et al. (2013). One patient out of four with newly diagnosed erectile dysfunction is a young man – worrisome picture from the everyday clinical practice – doi.org

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Wenn das Glied nicht hart genug wird, gibt es viele unterschiedliche Ursachen. Zum Glück aber auch zahlreiche Lösungen.

Welche körperlichen Gründe gibt es?

Rund 80% aller Erektionsstörungen sind organischer Herkunft. Die Gründe sind dabei häufig Erkrankungen oder Verletzungen.

Organische Ursachen im Überblick:

  • Gefäß- oder Nervenerkrankungen
  • Übergewichtigkeit
  • Diabetes
  • Mangel an Testosteron
  • Konsum von Zigaretten / Drogen
  • durchgeführte Operationen
Es gelangt zu wenig Blut in den Penis
Sind die Arterien verkalkt, wird von einer Arteriosklerose gesprochen. In diesem Fall gelangt nicht ausreichend Blut in den Penis. Ist die Blutzufuhr ungenügend, entsteht keine ausreichende Härte im Penis für eine Erektion.

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommt es beispielsweise dazu, dass sich Plaques an den Gefäßwänden festsetzen. Das Blut kann vom Herz aus nicht mehr richtig verteilt werden. Mit der Zeit verschließen die Ablagerungen, wie Fett, Bindegewebe, Kalk und Blutgerinnsel, das Gefäß vollständig.3Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion – awmf.org 

Das Blut fließt zu schnell wieder ab
Fließt das zugelaufene Blut rasch wieder durch die Venen ab, ist keine optimale Möglichkeit zur Erektion gegeben. Die Blutmenge im Schwellkörper reicht nicht aus, um den Penis steif werden zu lassen.

Durchblutungsstörungen

Eine mangelnde Bewegung sowie Übergewicht begünstigen die Gefahr einer Durchblutungsstörung. Des Weiteren zählt zum Risikofaktor der Konsum von Zigaretten.

Krankheiten wie Diabetes, Stoffwechselstörungen sowie Bluthochdruck begünstigen Durchblutungsstörungen, welche  eine mangelnde Erektion bewirken können.

Wird der Penis im Alter nicht mehr steif?

In etwa ab dem vierzigsten Lebensjahr kommen vermehrt Faktoren hinzu, welche einen steifen Penis verhindern können.

Allmählich erschlafft die Muskulatur des Beckenbodens beim Mann. Dies hat zur Folge, dass sich die Sauerstoffversorgung verschlechtert und eine maximale Durchblutung im Penis verhindert wird.

Außerdem treten mit zunehmendem Alter häufig Krankheiten auf, die eine Erektion verringern.

Bekannte Beschwerden die im Alter steigen sind:

  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Altersdiabetes
  • Arteriosklerose
  • Prostatabeschwerden

Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck müssen oft nicht Auslöser sein, können die Potenzstörungen allerdings verstärken. 

Ein sinkender Testosteronspiegel

Das männliche Geschlechtshormon Testosteron ist eine wichtige Voraussetzung für die Erektion des Mannes.

Mit zunehmendem Alter sinkt der Spiegel des Testosterons. Wird der Penis nicht Steif genug, könnte es als Ursache in Betracht gezogen werden. Davon sind allerdings nur selten junge Männer betroffen. Selbst ein niedriger Testosteronspiegel kann noch für eine Erektion ausreichen, nur die Häufigkeit kann sich reduzieren.6Relationship Between Testosterone and Erectile Dysfunction – ncbi.nlm.nih.gov

Verletzungen &  Operationen

Erfolgte Operationen an der Prostata, dem Enddarm oder der Harnblase können Erektionsstörungen hervorrufen.

Der Penis ist mit Nervensträngen und Blutgefäßen verbunden und diese sind enorm wichtig, um eine Erektion zu erlangen. Wurde bei einer Operation eine kleine wichtige Stelle verletzt, kann dies im Nachhinein zu Störungen führen. In solchen Fällen können orale Potenzmittel wie Viagra oder Cialis auch nicht mehr helfen.

Bei Nervenschäden helfen oft nur lokale Potenzmittel wie eine Injektion oder ein Stäbchen für die Harnröhre. Dann helfen oft nur lokale in den Penis oder ein Stäbchen.

Weshalb können Medikamente die Ursache sein?

Medikamente sind in der Lage, den Hormonhaushalt auf den Kopf zu stellen.

Etwa 50 % der Männer, welche regelmäßig verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen leiden an Erektionsstörungen. Einzelne Wirkstoffe der Arzneimittel können Erektionsstörungen hervorrufen.  Dabei sind besonders Mittel gegen Schmerzen, psychische Beschwerden und Bluthochdruck betroffen.7Some drugs may cause your erectile dysfunction – Harvard Health

Es sei darauf zu achten, den Beipackzettel des Medikaments genauer durchzulesen. Womöglich weist eine Nebenwirkung auf bestehendes Problem hin.

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Wenn der Penis nicht hart genug wird, kann dies den körperliche Ursachen auch psychologisch sein. Sex findet schließlich auch im Kopf statt.

Penis wird nicht Steif: Ist es Kopfsache?

Die Erektion beginnt im Kopf und wird durch Nervenimpulse weitergeleitet. Ist die Psyche durch negative Gedanken sowie Ängste blockiert, streikt der Körper. Diese Aspekte reichen von kleinen Konflikten bis hin zu großen Problemen.5Erectile Dysfunction Psychological Causes – WebMD

Ursachen psychischer Natur können hierbei sein:

  • Konflikte im privaten oder beruflichen Bereich
  • Stress im Beruf (Burnout)
  • Probleme in der Partnerschaft
  • Versagensängste
  • sexueller Leistungsdruck
  • sexuelles Desinteresse
  • Depressionen

Was kann man gegen psychologische Ursachen tun?

Bei Erektionsstörungen die im Kopf beginnen, hilft auch auch nur eine Behandlung der Ursache und nicht der Symptome. Im Idealfall kann mittels einer Psychotherapie der Auslöser der Potenzprobleme ausfindig gemacht werden und somit auch gezielt behandelt werden.

Theoretisch helfen auch Potenzmittel, um den Patienten eine Versagensangst zu nehmen oder das Selbstbewusstsein zu stärken. Besteht jedoch keine Lust auf Sex, können PDE-5-Hemmer wie Viagra, Cialis, Spedra oder Levitra nicht wirken.

Sind also Depressionen schuld am schlaffen Penis, muss erst über Kommunikation an dem Problem gearbeitet werden. Besteht wieder Lust auf Sex, können auch Potenzmittel wirken.

Wie wird mein Penis wieder steif?

Damit der Penis wieder steif wird, gibt es zahlreiche Methoden.

Angefangen bei den einfachsten Veränderungen am Lebensstil wie der Verzicht auf Alkohol oder Nikotin, bis hin zu verschreibungspflichtigen Potenzmittel wie Viagra oder Cialis. Diese Potenzmittel fallen allerdings unter die Verschreibungspflicht und müssen somit vom Arzt verschrieben werden.

Dies ist zwar auch über eine Online Diagnose möglich, kostet aber etwas Aufpreis. Diese Potenzmittel können auch als Diagnose dienen, denn wenn diese PDE-5-Hemmer wirken, sind Nervenschäden oder Lustlosigkeit auszuschließen.

Bevor Männer Potenzmittel kaufen, sollten natürliche Methoden probiert werden.

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Damit der Penis wieder steif wird, können verschiedene Methoden probiert werden. Ratsam ist ein gesunder Lebensstil und Verzicht auf negative Einflüsse. Spätestens mit Potenzmittel wird wieder eine harte Erektion erreicht.

Gesunde Lebensweise für einen harten Penis

Wenn der Penis nicht mehr steif wird, kann auch ein unbewusst ungesunder Lebensstil dafür verantwortlich sein.

  • Wird sich wenig bewegt?
  • Nikotin & Alkoholkonsum?
  • Ungesunde Ernährung?
  • Viel beruflicher & privater Stress?

All dies sind mögliche Gründe dafür, dass der Penis nicht mehr steif wird. Durch ungesunde Lebensmittel können Blutgefäße verengt werden und langfristig Folgeerkrankungen entstehen. Nikotin kann diesen Prozess stark begünstigen.

Zu viel Stress und Bewegungsmangel ist ebenfalls alles andere als Förderlich für die Erektion. Daher ist es wichtig, sich ausreichend zu bewegen und ausgewogen zu ernähren. Stress sollte auf das Minimum reduziert werden. Eine gesunde Lebensweise, die physisch und psychisch im Gleichgewicht ist, fördert eine intakte Durchblutung und somit auch die Erektion.

Beckenbodentraining für einen steifen Penis

Ist die Muskulatur geschwächt, kann dem mit einem regelmäßigem Beckenbodentraining entgegengewirkt werden. Mit einem starken Beckenboden erhält der Mann ein körpereigenes Potenzmittel. Eine kräftige Potenzmuskulatur steigert eine langanhaltende Erektion mit einem steifen Penis.4Randomised controlled trial of pelvic floor muscle exercises and manometric biofeedback for erectile dysfunction – Br J Gen Pract. 2004 Nov 1; 54(508): 819–825. – ncbi.nlm.nih.gov

Um Negativwirkungen abseits des täglichen Trainings zu entgehen, sollte folgendes gemieden werden:

  • eine gekrümmte Körperhaltung,
  • unachtsames Heben schwerer Gegenstände,
  • ruckartiges Beugen oder Aufstehen.

Penisring als Sexspielzeug & für härtere Erektionen

Ein Penisring ermöglicht einen sogenannten Blutstau im Schwellkörper. Ist Blut in den Penis eingeflossen, wird es durch den Ring im Schwellkörper gehalten und kann somit nicht durch die Venen abfließen.

Der Penis bleibt bei einer Erektion steif und der Sex wird nicht durch ein mögliches erschlaffen frühzeitig beendet. Der Penisring wird gerne auch kombiniert mit einer Penispumpe eingesetzt.

Der Penisring sollte maximal eine halbe Stunde beim Sex getragen und mit Gleitgel verwendet werden. Ist der Ring nicht flexibel, ist die passende Größe entscheidend. Entstehen während dem Sex Schmerzen durch den Penisring, ist ein sofortiger Abbruch des Gebrauchs notwendig.

Der Verwendung eines Penisrings sollte jedoch abgeraten werden, wenn:

  • Blutgerinnungsstörungen oder andere Blutkrankheiten bestehen.
  • Allergische Reaktionen gegen bestimmte Materialien vorliegen.

Potenzmittel für eine deutlich härtere Erektion

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Potenzmittel sorgen dafür, dass der Penis wieder richtig steif wird und die Erektion auch halten kann. Während rezeptfreie Potenzmittel nur bei leichten Potenzstörungen helfen, können PDE-5-Hemmer bei fasst allen Beschwerden helfen.

Ist der Mann gewillt, sich Potenzmittel zur Hilfe zu nehmen, gibt es hierfür unterschiedliche Möglichkeiten. Es gibt sowohl natürliche, rezeptfreie und verschreibungspflichtige Potenzmittel.

Natürliche Aphrodisiaka
Die natürlichen Aphrodisiaka kurbeln die Lust auf Sex an. Durch mehr Lust auf Sex, ist vielleicht auch wieder eine stärkere Erektion möglich. Bei körperlichen Ursachen, können Aphrodisiaka allerdings nicht dafür sorgen, dass der Penis steif wird. Die Wirkung benötigt meist mehrere Wochen Zeit.
Natürliche Potenzmittel
Unter natürlichen (pflanzlichen) Potenzmitteln werden nicht chemisch hergestellte Substanzen verstanden. Diese Mittel sind in den meisten Fällen auch rezeptfrei erhältlich. Bekannt hierfür ist Yohimbin, Ginseng, Alpinia, Horny Goat Weed oder auch Maca. Natürliche Potenzmittel wirken nur selten sofort, Yohimbin muss beispielsweise über 8 Wochen eingenommen werden.
Rezeptfreie Potenzmittel
Theoretisch können darunter auch pflanzliche (natürliche) Potenzmittel fallen, allerdings gibt es auch chemisch hergestellte rezeptfreie Potenzmittel. Bekannt hierfür ist L-Arginin oder auch Zink. Besonders L-Arginin ist durch durchblutungsfördernden Wirkung in zahlreichen freiverkäuflichen Potenzmittel vertreten. Die meisten der Wirkstoffen zeigen schnell Wirkung, können allerdings meist nur bei geringen Potenzstörungen helfen.
Rezeptpflichtige Potenzmittel
Die rezeptpflichtigen Potenzmittel sind die effektivsten. Wenn der Penis nicht steif wird, denken viele Männer direkt an Viagra. Tatsächlich wird das Marken Viagra noch häufig genutzt, allerdings gibt es mittlerweile auch günstige Sildenafil Generika. Diese Potenzmittel sind nur auf Rezept erhältlich, können allerdings auch über das Internet verschrieben werden. Die Wirkung dieser Potenzmittel tritt nach etwa 30 bis 60 Minuten ein und kann bis zu 5 Stunden für eine Erektion sorgen. Wichtig: Lust auf Sex muss allerdings vorhanden sein.

Die bekannten PDE-5-Hemmer:

Wer darf Potenzmittel bestellen?

Männer ab 18 Jahren die unter einer Erektionsstörung leiden, können den Arzt besuchen und das Problem schildern.

Bei Arzt können entweder nur ein paar Fragen zum Sexleben besprochen werden, oder zahlreiche Untersuchungen eingeleitet werden. Bei der Diagnose über die Erektionsstörung wird herauszufinden warum genau der Penis nicht mehr steif wird.

Wer Potenzmittel probieren möchte, kann auch eine Online Diagnose im Internet in Anspruch nehmen. Dadurch entfällt der persönliche Arztbesuch. Bei seriösen Anbietern können skeptische Neukunden auch auf Rechnung zahlen. Die Versandzeit benötigt nur 24 Stunden und die gesamten Kosten sind bereits im angezeigten Preis enthalten.

Quellen, wissenschaftliche Studien & Literatur:
  1. Blood supply to the penis during an erection – healthlinkbc.ca
  2. Capogrosso P, et al. (2013). One patient out of four with newly diagnosed erectile dysfunction is a young man – worrisome picture from the everyday clinical practice – doi.org
  3. Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion – awmf.org
  4. Randomised controlled trial of pelvic floor muscle exercises and manometric biofeedback for erectile dysfunction – Br J Gen Pract. 2004 Nov 1; 54(508): 819–825. – ncbi.nlm.nih.gov
  5. Erectile Dysfunction Psychological Causes – WebMD
  6. Relationship Between Testosterone and Erectile Dysfunction – ncbi.nlm.nih.gov
  7. Some drugs may cause your erectile dysfunction – Harvard Health

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