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Wenn plötzlich keine Morgenlatte mehr bemerkt wird, besteht kein Grund zur Sorge. Erst wenn über mehrere Monate hinweg, keine natürliche Erektion am Morgen eintritt, kann eine Erektionsstörung bestehen.

Ein steifer Penis am Morgen, für den allenthalben der Begriff der Morgenlatte kursiert, ist doch eine ganz normale Sache, sollte man denken. Die morgendliche Erektion ist in der Tat ein gutes Zeichen, denn sie „steht“ für Vitalität. Genau deshalb mag es ein Grund zur Besorgnis sein, wenn das „Phänomen“ nachhaltig ausbleibt. Doch ab wann genau sollte man sich sorgen machen?

Wir erklären im Artikel was zu beachten ist, wenn die Morgenlatte ausbleibt und was dagegen unternommen werden kann.

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Keine Morgenlatte mehr? In erster Linie besteht kein Grund zur Sorge, bei langfristigen ausbleiben der Morgenerektion gilt es dies zu beobachten, es könnten Hinweise auf eine erektile Dysfunktion (Impotenz) sein.

Hilfe in Kürze: 

Wenn die Morgenlatte dauerhaft ausbleibt und auch sonst eine Erektion nur schwer aufgebaut werden kann, könnten Erektionsstörungen vorliegen. In diesem Fall können Potenzmittel wie Viagra oder Cialis helfen.

Bei leichten Störungen, insbesondere in jüngeren Jahren, kann Cialis (Tadalafil) auch niedrig dosiert, täglich eingenommen werden. Damit ist bei fasst allen Männern wieder eine starke Morgenlatte und ein erfülltes Sexualleben – ohne Einschränkungen oder zeitlich geplante Tabletteneinnahme – möglich.

Eine ständige Erektion ist damit nich zu erwarten, da diese Mittel nur dann wirken, wenn auch ein sexueller Reiz empfunden wird. Mehr über den Einsatz von Cialis oder anderen Potenzmittel, erfahren Sie am Ende des Artikels.

Doch auch ohne Medikamente, lässt sich mittels eines gesunden Lebensstil die Potenz wieder steigern. Ratsam ist hierbei körperliche Betätigung, eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Vitamin D3 um den Testosteronspiegel anzukurbeln.

Wie entsteht die Morgenlatte?

Schon während der Nacht hat ein gesunder Mann mehrere Erektionen, die in Einzelfällen sogar bis zu einer Stunde andauern können.1Bernie Zilbergeld „Die neue Sexualität der Männer: Was Sie schon immer über Männer, Sex und Lust wissen wollten“ Gebundenes Buch – 1. Januar 2000 Es ist fast üblich, dass ein Mann pro Nacht drei bis fünf Erektionen hat. Die meisten davon treten zwischen vier und sieben Uhr morgens in Erscheinung.

Sogleich mit dem Aufkommen der Sexualwissenschaft im 19. Jahrhundert wurde natürlich die Frage nach der Ursache der Morgenlatte gestellt. Eine Theorie besagte, dass die sich während der Nacht anfüllende Harnblase auf Prostata und Penis drückt und durch diesen Reiz die Erektion auslöst. Diese Ansicht gilt heute als widerlegt.

In einer ganz anderen These wird der Schlafrhythmus als treibende Kraft der Morgenlatte angeführt, wobei es wohl gerade die Tiefschlafphase sein soll, die hierbei eine Schlüsselrolle zu spielen scheint.

Der REM-Schlaf als Brandbeschleuniger für den Penis?

Folgende Schlafphasen werden unterschieden:2Sleep Stages Explained: How Your Brain Works at Night: happysleepyhead.com

  • Schlafphase I beziehungsweise leichter Schlaf
  • Schlafphase II oder tieferer Schlaf (über 50 Prozent des Schlafes)
  • Schlafphase III als Übergang in den Tiefschlaf
  • Schlafphase IV ist Tiefschlaf
  • Rapid Eye Movement = REM-Schlaf

Während der REM-Phasen finden unbewusst sehr schnelle Bewegungen der Augen statt, daher diese Bezeichnung. Diese Phasen sind offenbar Quellen der Erektion, allein, keiner weiß genau warum.

Der REM-Schlaf ist zugleich unser Traumschlaf, aus dem wir zuweilen auch mal hochschrecken können. Doch die Träume spiegeln unser Unterbewusstsein wider und Sexualität ist möglicherweise sogar die Kraft, die uns am meisten antreibt, ist sie doch immerhin dazu da, die Spezies Homo sapiens zu erhalten. Daher schleichen sich in so viele Träume sexuelle Fantasien ein, völlig unabhängig davon, wie aktiv oder keusch wir uns im wirklichen Leben gebärden.

Gerade morgens explodieren die REM-Phasen

Und mit ihnen steigert sich die Anzahl der Morgenlatten nicht nur in deutschen Schlafzimmern. Wer während einer solchen begnadeten REM-Phase plötzlich aufwacht, hat sie eben, die Morgenlatte.

Was hat die Morgenlatte mit sexueller Erregung zu tun?

Die Morgenlatte ist aber nicht in jedem Fall die Folge sexueller Erregung oder gar die Konsequenz einer erhöhten Konzentration männlicher Hormone. Selbstverständlich wurden auch zu diesem Thema mannigfache Studien durchgeführt.

In einigen davon wurden die Probanden mitten in einer REM-Phase geweckt, um den Charakter des Traumes während der Erektion festzustellen. Sogar die Mehrzahl der Träume war dabei nicht von sexueller Natur. Allerdings sind und bleiben die sogenannten „feuchten Träume“ bei pubertierenden Jungen wohl unumstößliche Realität.

Der steife Penis am Morgen ist nützlich

Schon bei Babys und sehr kleinen Jungen, aber auch bei sexuell eher ruhigen Männern, sind Morgenlatten an der Tagesordnung. Dies unterstützt die These, dass die morgendliche Erektion nicht unbedingt etwas mit sexueller Erregung zu tun haben muss, sondern vielleicht aus einem sehr viel tiefer sitzenden, archaischen Bereich des Kleinhirns gespeist wird.

Im Übrigen wissen auch Frauen von ähnlichen nächtlichen Erregungsphasen zu berichten. Dabei kommt es zu einem richtigen Anschwellen der Schamlippen, was aber meistens unbemerkt verhallt, zumindest bei den Partnern.

Die Erektion am Morgen ist ein gutes Zeichen dafür, dass es mit der Gesundheit des Mannes noch zum Besten steht. Daher wäre zum Beispiel ein Gefühl der Peinlichkeit völlig fehl am Platze.
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Wenn die Morgenlatte langfristig ausbleibt, kann das mehrere Ursachen haben.

Was tun, wenn die Morgenlatte plötzlich ausbleibt?

Niemand zwingt die Morgenlatte dazu, dass sie jeden Morgen zuverlässig strammsteht. Sie hat alles Recht der Welt, auch mal paar Tage hintereinander eine wohlverdiente Pause einzulegen. Gründe dafür gibt es mehr als genug, allen voran mentale Besessenheit durch so manches berufliche Problem, das einer schnellen Lösung harrt.

Das plötzliche Ausbleiben der Morgenlatte kann auch die Folge eines veränderten Schlafrhythmus sein, wodurch Aufwachen und REM-Phasen anders synchronisiert sein können. Also alles erst einmal kein Anlass zur Sorge.

Sich darum Sorgen zu machen, ist dann angebracht, wenn die doch ansonsten so gewohnte Morgenlatte nachhaltig über Wochen ausbleibt.

Wird der Penis nicht mehr steif, kann dies ein Alarmzeichen für Erektionsstörungen sein.

Dies könnte die Ankündigung einer seriösen Erkrankung bedeuten und bedarf daher eines vertrauensvollen Gespräches mit dem Hausarzt. Seine Aufgabe besteht darin, abzuklären, ob es sich zum Beispiel um eine beginnende erektile Dysfunktion (ED) handelt.

Mögliche Ursachen einer erektilen Dysfunktion

Auch bestimmte physische Einschränkungen oder Medikamente können eine Erektionsstörung befördern. Bei Letzteren sind es oftmals Schmerzmittel oder Antidepressiva, die die Libido von Mann und Frau herabsetzen können.

Das vollständige Ausbleiben nächtlicher oder morgendlicher Erektionen kann ein Hinweis auf eine erektile Dysfunktion sein und bedarf daher der Konsultation des Arztes.

Interessanter Artikel:

Körperliche Ursachen müssen behandelt werden

Bei 82 Prozent der betroffenen Männer liegen ihren Potenzstörungen körperliche Ursachen zugrunde. Diese Erkenntnis ist wichtig vor dem Hintergrund, dass noch in den 1990er Jahren Erektionsstörungen vor allem mit psychischen Ursachen in Verbindung gebracht wurden.

Die häufigsten organischen Ursachen für Potenzprobleme sind:3Bei Erektionsstörung: Mann stehen und zum Arzt gehen: www.mann-und-gesundheit.com/…

Letzterer lässt den körpereigenen Kortisonspiegel ansteigen, was wiederum die Produktion des männlichen Sexualhormons Testosteron hemmt. In der Folge ergeben sich negative Veränderungen im Gewebe des Penis.

Die erektile Dysfunktion im Schlaflabor testen

Vielen ist das Schlaflabor eher bekannt im Zusammenhang mit der Ursachenforschung von Schnarchen. Auch für die Beobachtung von gefährlicher, nächtlicher Atemaussetzer, ist das Schlaflabor bekannt. Doch kann es dort auch darum gehen, die nächtlichen Erektionen in Untersuchen.

Bei Männern, die wegen des Schlafapnoe-Syndroms, also wegen ihrer Atemaussetzer, im Schlaflabor unter Beobachtung standen, wurde immer wieder das Ausbleiben nächtlicher Erektionen deutlich, was diesen Patienten meistens auch sehr bewusst war.5Zusammenhang mit Schlafapnoe Association With Sleep Apnea Dtsch Arztebl Int 2010; 107(19): 350; DOI: 10.3238/arztebl.2010.0350a Hein, Holger: www.aerzteblatt.de/…

Schlafapnoe und erektile Dysfunktionen gehen oft Hand in Hand

Im Journal of Sexual Medicine wurde im Jahre 2009 eine Studie veröffentlicht, die bei 69 Prozent der männlichen Patienten mit einer Schlafapnoe zugleich Erektionsstörungen attestierte.623.07.2009 Atemaussetzer im Schlaf können auch Erektionsstörungen verursachen: www.lungenaerzte-im-netz.de/… Dieses Ergebnis fand in einer anderen Studie des Jahres 2016, die eine erektile Dysfunktion bei 63 Prozent der Schlafapnoe-Patienten feststellte, traurige Bestätigung.

Qualitativ und quantitativ gemessen wird die nächtliche Erektion durch die phallografische Untersuchung, die der Zunahme des Penisvolumens, der sogenannten Tumeszenz, eine konkrete Zahl zuordnet.

Nächtliche Erektionen helfen bei der Ursachenforschung

Nächtliche Erektionen sind ein klares Indiz dafür, dass die Erektionsstörungen eines Patienten nicht körperlicher Natur sein können. Wer „nur“ seelisch bedingt kaum noch erigieren kann, hat gute Chancen, seine mentale Blockade während des Schlafes zu verlieren, was im Ergebnis zu einer ganz normalen Morgenlatte führen kann. In solchen Fällen sollte der Patient seine Lebensumstände, zum Beispiel das Maß an Stress, dem er
täglich ausgesetzt ist, genauer und vor allem kritischer betrachten.

Eine erektile Dysfunktion kann dann vorliegen, wenn während des Schlafes gar keine Erektionen entstehen. Umgekehrt lässt sich argumentieren, dass morgendliche Erektionen ein klares Zeichen dafür sind, dass eine körperlich verursachte erektile Dysfunktion nicht vorliegen kann.
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Potenzmittel können bei Erektionsstörungen helfen, dann klappts auch wieder mit der Morgenlatte.

Potenzmittel können helfen

Phosphodiesterase-5-Hemmer ist ein Wort, das die meisten, auch Ärzte, schwerlich aussprechen können. Daher werden diese Mittel kurz als PDE-5-Hemmer oder auch einfach nur Potenzmittel bezeichnet.

Diese Medikamente dienen der Behandlung der erektilen Dysfunktion. Sildenafil ist gewiss der prominenteste Vertreter dieser Wirkstoffgruppe. Er eroberte den deutschen Markt 1998 unter dem Markennamen Viagra.

In Deutschland sind gleich vier Wirkstoffe als PDE-5-Hemmer zugelassen:

All diese Wirkstoffe agieren in die gleiche Richtung: Die Gefäße im Penis werden erweitert. Die dadurch erhöhte Blutzufuhr verstärkt die Schwellkörper. Gleichzeitig wird das Enzym Phosphodiesterase 5 (PDE 5), das der Erektion entgegenwirkt, blockiert. Dies erklärt auch die Namensgebung PDE-5-Blocker, PDE-5-Hemmer oder PDE-5-Inhibitoren.

Die Wirksamkeit dieser Potenzmittel gegen erektile Dysfunktion wurde bereits durch viele Studien eindeutig bestätigt. So kann fast jedem bei ausbleibenden Erektionen, und damit ist nicht nur die Morgenlatte gemeint, mit PDE-5-Hemmern geholfen werden.7Erektile Dysfunktion PDE-5-Hemmer im Vergleich: pharmazeutische-zeitung.de/…

Da sich die vier oben genannten Phosphodiesterase-5-Hemmer hinsichtlich ihrer Pharmakokinetik und Nebenwirkungen stark unterscheiden, sollte bei erektiler Dysfunktion aber immer erst einmal der Arzt, primär ein Urologe, zurate gezogen werden.8Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion: www.dgn.org/…

Potenzmittel wie Viagra oder Cialis können daher nur mit gültigen Rezept erworben werden. Rezeptfreie Alternativen wären Penispumpen oder auch Penisringe.

Besonders wirksam: Die dauerhafte Behandlung

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Wenn keine schwere Erektionsstörung vorliegt, welche ein hochdosiertes Potenzmittel wenige Stunden vor dem Geschlechtsverkehr benötigt, kann auch bereits ein niedrig dosiertes Potenzmittel helfen.

Dabei wird vor allem an Cialis mit dem Wirkstoff Tadalafil in der 5 mg Dosierung gedacht. Dieser Wirkstoff verfügt über ein Halbwertszeit von 17,5 Stunden, währen die von Viagra nur etwa 3 Stunden anhält. Dies ermöglicht es, das Potenzmittel in geringer Dosis täglich einzunehmen, da der Körper den Wirkstoff erst nach 36 Stunden komplett abgebaut hat. Wird das Mittel also täglich eingenommen, baut sich ein konstanter Wirkstoffspiegel auf, welcher den Mann es ständig ermöglicht eine härtere Erektion aufzubauen.

Keine Angst vor einer ständigen Erektion:
Von ganz alleine wirkt das Potenzmittel trotzdem nicht. Ohne sexuelle Reize ist auch keine unerwartete Dauererektion zu erwarten. 

Eine Morgenlatte dürfte mit der dauerhaften Einnahem von Tadalafil in 5 mg allerdings deutlich häufiger und intensiver ausfallen. Der Köper ist jederzeit bereit für Geschlechtsverkehr und somit kann Männern mit leichten Erektionsstörungen wieder zu einem erfüllten Sexualleben verholfen werden.

Hilfe über ein Online Rezept

Da der Wirkstoff verschreibungspflichtig ist, wird ein gültiges Rezept vom Arzt benötigt. Dies kann allerdings auch über eine Online Diagnose ausgestellt werden. Auf so genannten Online Kliniken kann sowohl das Marken Cialis wie auch ein günstiges Tadalafil Generika angefragt werden. Hierfür muss im Bestellvorgang ein medizinischer Fragebogen ausgefüllt werden.

Spricht nichts gegen die Verordnung, wird ein Expressversand in die Wege geleitet, wobei die Zahlung auch auf Rechnung erfolgen kann.

Verfügbar in:

  • 10 & 20 mg (nur bei Bedarf)
  • 5 mg (Täglich)
Cialis Preise inkl. Rezept
Quellen, wissenschaftliche Studien & Literatur:
  1. Bernie Zilbergeld „Die neue Sexualität der Männer: Was Sie schon immer über Männer, Sex und Lust wissen wollten“ Gebundenes Buch – 1. Januar 2000
  2. Sleep Stages Explained: How Your Brain Works at Nighthttps: happysleepyhead.com
  3. Bei Erektionsstörung: Mann stehen und zum Arzt gehen: mann-und-gesundheit.com/
  4. Studie: Erektionsstörungen als Frühwarnzeichen für Arteriosklerose: erektionsstoerungen-behandlung.com
  5. Zusammenhang mit Schlafapnoe Association With Sleep Apnea Dtsch Arztebl Int 2010; 107(19): 350; DOI: 10.3238/arztebl.2010.0350a Hein, Holger: aerzteblatt.de
  6. 23.07.2009 Atemaussetzer im Schlaf können auch Erektionsstörungen verursachen: lungenaerzte-im-netz.de
  7. Erektile Dysfunktion PDE-5-Hemmer im Vergleich: pharmazeutische-zeitung.de
  8. Diagnostik und Therapie der erektilen Dysfunktion: dgn.org

Fotos: Guryanov Andrey | Shutterstock.com

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