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Genussmittel wie Alkohol und Nikotin können nachweislich zu Impotenz führen. Auch härtere Drogen wie Aufputschmittel oder Kokain können sowohl kurzzeitig wie auch langfristig die Erektionsfähigkeit verschlechtern.

Drogenkonsum kann die Durchblutungsfähigkeit, die Nervenfunktionen sowie andere wichtige Körperfunktionen beeinträchtigen. Die Gründe für den Konsum von Genussmitteln oder Drogen sind wohl sehr unterschiedlich, doch das Resultat ist meist dasselbe: Mehr Lust auf Sex, aber auch das ausbleiben einer Erektion. 

Langfristig führen fasst alle Drogen zu dauerhaften Erektionsstörungen. Wir erklären im Artikel welche Drogen zu Impotenz führen können.

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Führen alle Drogen zu Erektionsstörungen?

Überblicksweise lässt sich sagen, dass eigentlich alle Stimulanzien eine Beeinträchtigung der Erektionsfähigkeit nach sich ziehen, einige können bei fortdauerndem Konsum sogar zu einer dauerhaften Impotenz führen.

Besonders Adrenalin auslösende Stoffe wie Amphetamine führen zu einer Verengung der Blutgefäße und somit einer verminderten Blutzufuhr. Dies wiederum hat zur Folge, dass die Erektionsfähigkeit sinkt.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Konsum von Suchtmitteln zwar die Lust steigert, doch die körperliche Funktionalität einschränkt.

Häufig werden dann Potenzmittel für eine Besserung eingenommen, doch Vorsicht bei der Kombination dieser Mittel!

Dürfen Potenzmittel und Drogen gleichzeitig konsumiert werden?

Es ist davon abzuraten, unter Suchtmitteleinfluss Potenzmittel einzunehmen.

Besonders bei verschreibungspflichtigen PDE-5-Hemmern sollte man tunlichst darauf verzichten, denn dies führt zu einer wechselhaften Wirkungsweise von blutdrucksenkenden und blutdruckerhöhenden Stoffen.

Das Herz-Kreislauf-System ist somit großen Belastungen ausgesetzt, was zu Herzrhythmusstörungen, Herzversagen oder anderen tödlichen Folgeerscheinungen führen kann. Während die einen Mittel den Blutdruck steigern, versuchen andere diesen zu senken, dies führt symbolisch betrachtet zu einem Tauziehen im Herz-Kreislauf-System.

Die Instagram Berühmtheit Dan Bilzerian, hatte bereits schlechte Erfahrungen mit der Kombination von Drogenkonsum und einer einer Überdosis Viagra. Die Geschichte endete im Krankenhaus, wobei die Herzattacken glücklicherweise noch gut ausgegangen sind. Nicht immer kann von solch einem Glück gesprochen werden.

Video: Dan Bilzerian (Viagra & Kokain)

 

Sorgen Amphetamine für Impotenz?

  • Chemisch: Amphetaminderivate
  • Wirkung: Euphorie, trance-ähnliche Zustände
  • Folgen: Veränderung des Serotonin-Systems, Depressionen, Impotenz

Amphetamine sorgen dafür, dass Glückshormone wie Serotonin ausgeschüttet werden und das sexuelle Lustempfinden des Mannes verstärkt und die Libido gesteigert wird.

Gleichzeitig hemmen Amphetamine durch ihre blutgefäßverengende Wirkung den Blutfluss im Glied, dies wiederum führt zu Störungen der Erektionsfähigkeit.
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Viele Amphetamine sorgen zwar für mehr Lust auf Sex im Kopf, mindern allerdings die Erektionsfähigkeit.

Was sind Amphetamine und welche gibt es?

Unter Amphetaminen versteht man synthetisch hergestellte bzw. teilweise auch in Medikamenten enthaltene Substanzen mit aufputschender und halluzinogener Wirkung. Sie zählen zu den illegalen Suchtmitteln.

Neben Amphetaminen wie Speed, Crystal und Glass erzielen auch Ecstasy, MDMA, XTC, Adam oder Cadillac eine ähnliche Wirkung. Selbst in einem „Booster für den Sport“ können diese Stoffe enthalten sein und eine ähnliche Wirkung erzielen.

Wirkung von Amphetaminen:

Entsprechend ihrer Wirkung werden die Amphetamine in verschiedene Gruppen unterteilt.

  • Gruppe der Psychostimulanzien (Amphetamin und Methamphetamin)
  • Gruppe der Entaktogene (MDA, MDMA, MDE)
  • Gruppe der Halluzinogene (DOM)

In einer Studie, welche die Auswirkungen von Amphetaminen auf die Erektionsfähigkeit untersuchen sollte, wurden mehr als 1.200 Konsumenten zu ihrem Sexualleben befragt. Die Befragung bestätigte, dass bei Amphetaminkonsumenten Erektionsstörungen signifikant häufiger auftreten als bei Nicht-Konsumenten.2Sexual Dysfunction in Men Who Abuse Illicit Drugs: A Preliminary Report | doi.org

50% der Männer gaben an, Auswirkungen auf ihr Sexualleben ausmachen zu können. So wurden neben häufigen Erektionsstörungen auch intensivere Orgasmen sowie verbessertes Durchhaltevermögen als Nebenwirkungen der Amphetamineinnahme genannt.

Während etwa 30% der Konsumenten unter Impotenz litten, waren es in der Kontrollgruppe der abstinenten Männer vergleichsweise nur 11%. Festzuhalten ist somit, dass der Konsum von Speed und Crystal mit höherer Wahrscheinlichkeit mit Impotenz in Zusammenhang steht.1The Impact of Illicit Use of Amphetamine on Male Sexual Functions | doi.org

Bleibende Schädigungen der Körperfunktionen durch Amphetaminkonsum waren lange Zeit umstritten. Mittlerweile gelten die negativen Auswirkungen auf die Gehirnfunktionen, das Herz-Kreislaufsystem und die Schilddrüse als erwiesen. Zudem lösen sie bei regelmäßiger Einnahme auch Folgekrankheiten wie Diabetes, Lebererkrankungen, Grüner Start und Krampfleiden aus.

Lust auf Sex durch Amphetamine

In der Szene ein bekanntes Problem: Während die Amphetamine die Lust auf Sex steigern, sinkt zu gleich die Fähigkeit eine Erektion aufzubauen.

Dies hängt vor allem mit der verschlechterte Blutzufuhr im Penis zusammen. Das Gehirn schüttet Glückshormone aus, die Lust auf Sex steigt, aber die Erektion bleibt aus, weil nicht genug Blut in den Penis befördert wird.4Which Drugs Make Your Dick Shrink the Most and Why | vice.com

Doch nicht nur, selbst die Größe des Glieds leidet häufig unter den Konsum von Amphetaminen…

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Durch Amphetamine wird die Durchblutung im Penis verringert. Das Glied schrumpft und eine harte Erektion wird schwieriger.
Kleiner Penis durch Drogen?
Durch den Konsum von Amphetamine & MDMA schrumpft der Penis und wirkt deutlich kleiner. Dieses Phänomen ist vor allem durch den Konsum von Speed & Pep bekannt, dabei wird oft von einem „Speed / Pep Penis“ gesprochen.

Dies ist natürlich nur von kurzer Dauer, ist aber durch die verminderte Blutzufuhr im Schwellkörper leicht zu erklären. Der Körper versorgt zwar noch die lebensnotwendigen Organe mit ausreichend Blut, im Penis kommt dann aber weniger an.

Die Folgen:

  • Lust auf Sex nimmt zu,
  • Die Fähigkeit dazu nimmt aber ab.
  • Außerdem wirkt der Penis kleiner.
Erneut der Hinweis: Potenzmittel wie Viagra oder Cialis können zwar gegen Erektionsstörungen helfen, sollten aber niemals in Kombination mit Drogen eingenommen werden. Die einen Mittel steigern den Blutdruck, die anderen versuchen ihn zu senken. Dies ist wie bereits erklärt ein gefährlicher Wechsel welcher das Herz stark belastet. 

Führt Kokain zu Impotenz?

  • Chemisch: aus Kokablättern hergestellt, Amphetamin, Synthetisch
  • Wirkung: Euphorie, Unruhe, Anstieg der Pulsfrequenz
  • Folgen: hohe Abhängigkeit, gesundheitliche Folgen, Erektionsprobleme

Mögliche Nebenwirkungen von Kokain hängen von verschiedensten Faktoren ab. So sind die Dosis und der Verabreichungsweg entscheidende Faktoren. Neben den angestrebten Wirkungen wie Euphorie, gesteigerter Aufmerksamkeit und Bewegungsdrang sowie innerer Erregung, kann der Konsum auch negative Effekte mit sich bringen.

Regelmäßiger Kokainmissbrauch bringt schwerwiegende körperliche und psychische Folgeerscheinungen mit sich.

So führt die Einnahme von Koks zu einer Verengung der Blutgefäße was wie auch schon bei Amphetaminen zu einer Erektionsstörung führen kann.

Außerdem führt die Verengung der Blutgefäße zu:

  • Betäubung von Zunge und Zahnfleisch,
  • erhöhten Blutdruck,
  • unterdrücktem Hunger- und Durstgefühl,
  • Herzrasen & Herzrhythmusstörungen
  • & weitere Komplikationen.
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Auch bei Kokain kann die Lust auf Sex zwar ansteigen, die Erektion allerdings gleichzeitig darunter leiden.

Studien über Kokain & Impotenz

Obwohl Kokain als Sex-Droge bekannt ist und die Lust auf Sex deutlich steigert, leiden kokainsüchtige Männer häufig unter Impotenz.

Laut Studien leiden 31% der Befragten Kokain-Konsumenten unter Erektionsstörungen. Bei den meisten Männern zeigen sich zwar nur leichte Symptome, eine vollständige Impotenz trat nur in den wenigsten Fällen auf.

Unter den Personen, welche bereits wegen anderer Vorerkrankungen in ärztlicher Behandlung waren, lag die Quote an Personen mit Erektionsproblemen sogar bei 70%. Im Vergleich dazu leiden nur etwa 12% der männlichen Nicht-Konsumenten an Erektionsstörungen.

Langzeitfolgen von Kokain auf die Erektion

Umso gravierender sind die Langzeitfolgen von Kokain auf das Lustempfinden und die Erektion. Durch die gefäßverengende Wirkung kann langfristig auch das Gehirn unter Sauerstoffmangel leiden. Untersuchungen ergaben, dass bei verstorbenen Kokainkonsumenten viele abgestorbene Hirnareale gefunden worden sind. Dies kann auch Bereiche beeinflussen, welche die Lust auf Sex steuern.3Cocaine elicits autophagic cytotoxicity via a nitric oxide-GAPDH signaling cascade | doi.org

Kurzfristig mag die Lust auf Sex in den meisten Fällen also steigen, langfristig drohen gefährliche Folgen und möglicherweise das ausbleiben der Lust auf Sex.

Weitere Gefahren & Folgen von Kokain:

Vorsicht: Kokain & Alkohol
Die Kombination von Alkohol und Kokain führt zu einer Unterschätzung der Alkoholwirkung, Selbstüberschätzung und Kontrollverlust. Besonders groß ist das Gefahrenpotenzial daher im Straßenverkehr.

Neben den negativen Auswirkungen auf die männliche Potenz führt fortlaufender Kokainmissbrauch auch zu anderen körperlichen Folgeerscheinungen wie einer dauerhaften Schwächung des Immunsystems, Schädigung von Leber, Herz und Nieren.

Problematisch ist die Einnahme von Kokain auch wegen der schnell entwickelten Abhängigkeit, auftretender dysphorischer Stimmung, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen sowie sich entwickelnder Depressionen.

Macht Kiffen impotent?

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Kiffen mag keine schweren Auswirkungen auf die Erektion haben, kann allerdings auch die Qualität der Spermien und somit die Fruchtbarkeit in geringen Ausmaß mindern.
  • Chemisch: Tetrahydrocannabinol (THC)
  • Wirkung: Gefühlszustände und Sinneseindrücke werden verstärkt
  • Folgen: Beeinträchtigung der Gedächtnisleistung und der erektilen Funktionsfähigkeit

Durch das im allgemeinen Sprachgebrauch als „Kiffen“ bekannte konsumieren von Cannabis kann das Lustgefühl beim Sex gesteigert werden. Auch sexuelle Hemmungen können durch die entspannte Stimmungen gemindert werden.

Studien deuten allerdings auch darauf hin, dass der regelmäßige Cannabiskonsum bei Männern zu Potenzproblemen führen kann.

Die Ergebnisse aus Studien zeigen, dass knapp 70 % aller männlichen Cannabiskonsumenten bereits mit Potenzproblemen zu kämpfen hatten. Bei Männern im gleichen Alter, welche nie oder nur selten Cannabis konsumierten, lag der Prozentsatz bei etwa 30 %.5Cannabis and Sex: Multifaceted Paradoxes | doi.org 6Marijuana Use and Erectile Dysfunction: A Cause for Concern? | wayofleaf.com

Erklärung hierfür findet sich in der Wirkungsweise von Cannabis auf das Endocannabinoid-System. Die im Hypothalamus befindlichen Endocannabinoid-Rezeptoren, dienen dem Cannabiswirkstoff THC als Andockstation. Die Funktion des Hypothalamus, welcher auch für die erektile Funktion zuständig ist, wird dadurch gestört, was sich beim Mann als Probleme bei der Versteifung des Gliedes zeigen kann.

Auch, weil viele Cannabiskonsumenten gleichzeitig Nikotin konsumieren, kann die Anzahl der Männer mit Potenzstörungen in solchen Studien höher liegen. Diese Studien sagen somit wenig über die tatsächlich Beeinträchtigung auf die Erektion aus.

Macht Kiffen Unfruchtbar?

Teilweise Ja. Der regelmäßige Konsum von Cannabis kann sich bedingt auf die männliche Fruchtbarkeit auswirken.

Die durch das THC „blockierten“ Endocannabinoid-Rezeptoren können nicht so viele funktionstüchtige Spermien produzieren, auch die Beweglichkeit und die Kapazitation der Spermien werden beeinträchtigt.9How does smoking marijuana affect sperm? | medicalnewstoday.com

Ärzte behaupten dass starker Cannabiskonsum die Anzahl der Spermien verringert und die Spermienmotilität verringert. Auch die Fehlbildung der Spermien sei durchs kiffen erhöht. Der Einfluss sei allerdings nur gering.

Ist Alkohol & Nikotin schlecht für die Potenz?

Ja, sowohl Alkohol wie auch Nikotin ist schlecht für die Potenz.

Während Alkohol auch bereits in geringen Mengen für kurzzeitige Erektionsstörungen sorgen kann, zeigt sich die Auswirkung bei Nikotin eher über die Langzeitwirkung.

Vorsicht: Wer Alkohol & Potenzmittel kombiniert, riskiert einen gefährlich tiefen Blutdruck. Im Idealfall sollte daher, wenn Potenzmittel eingenommen werden, auf Alkohol verzichtet werden.

Ratsam ist es auf jeden Fall unter 0,5 Promille zu bleiben, denn erst über dieser Promillegrenze zeigen sich Auswirkungen von Alkohol auf die Erektion.

Macht Alkohol impotent?

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Alkohol kann sowohl kurzfristig zu Erektionsstörungen, wie auch langfristig zu Impotenz führen. Der Konsum von Alkohol vor dem Sex sollte auf ein Minimum reduziert werden.
  • Chemisch: Ethylalkohol, Ethanol
  • Wirkung: Enthemmung, Reaktionsstörung, Aggressivität
  • Folgen: Abhängigkeit, gesundheitliche Folgeschäden (Leber, Nieren, Herz-Kreislauf)
Der regelmäßige oder akute Konsum von alkoholischen Getränken kann Einfluss auf die Erektionsfähigkeit haben.

Meist treten erste Einschränkungen ab einem Alkoholspiegel von etwa 0,4 Promille auf. Bei einem Wert von über 1 Promille kommt es oft zu starken Auswirkungen auf die Erektion.7Alcohol intake and risk of erectile dysfunction: a dose–response meta-analysis of observational studies | doi.org

Bei noch höheren Konsum von Alkohol, bleibt die Erektion oft komplett aus. Zwar besteht dann zwar noch immer Lust auf Sex, die körperlichen Funktionen eine Erektion aufzubauen sind durch die fehlende Signale vom Gehirn in den Penis allerdings stark beeinträchtigt.

Deutlich schädlicher und mit Folgen auf die langfristige Erektionsfähigkeit wirkt sich regelmäßiger Alkoholkonsum aus. Bereits der tägliche Konsum von über 40 Gramm (dies entspricht etwa 1,5 Liter Bier bzw. 0,5 Liter Wein) beeinträchtigt die Potenz dauerhaft. Die durch den Alkohol hervorgerufenen geweblichen Veränderungen im Penis führen zu anfangs noch leichten, nach einem längeren Zeitraum allerdings massiven Erektionsstörungen.7Alcohol intake and risk of erectile dysfunction: a dose–response meta-analysis of observational studies | doi.org

Nikotin schadet der Potenz

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Nikotin schadet bekannterweise langfristig der Potenz. Dieser Hinweis ist sogar auf Zigarettenschachteln zu finden.
  • Chemisch: Nikotin (C10H14N2)
  • Wirkung: Anregung, Beruhigung
  • Folgen: Abhängigkeit, Schädigung der Lunge, Thrombosen, erektile Dysfunktion

Auch das Rauchen schadet der Gesundheit und hat langfristig Auswirkungen auf die Potenz. Durch die durch den Nikotingenuss hervorgerufene Blutgefäßverengung wird auch die Durchblutung im Penis gestört und eine verminderte Erektion hervorgerufen.8Association between Smoking and Erectile Dysfunction: A Population-based Study | doi.org

Auch die Spermienqualität leidet stark unter langjährigen Nikotinkonsum. Um möglichst Fruchtbar zu bleiben, sollten Männer daher auf Drogen, somit auch auf Nikotin, verzichten.

Mehr über das Thema Nikotin & Potenz:

Fazit: Drogen schaden der Potenz

Zusammengefasst: Viele Drogen haben eines gemeinsam:

  • Die Lust auf Sex wird durch Drogen oft erhöht.
  • Die Fähigkeit Sex auszuüben nimmt mit Drogen allerdings ab.

Vor allem langfristige Folgen von Drogenkonsum sind schlecht für die Potenz. Zahlreiche Studien konnten belegen dass Männer welche häufiger Drogen konsumieren, auch häufiger unter Impotenz leiden. Auch die kurzzeitigen Einschränkungen auf die Erektion sind durch die verengten Blutgefäße im Schwellkörper schnell erklärt. Diese Auswirkung ist bei manchen Männern stärker, bei manchen schwächer ausgeprägt.

Wer grundsätzlich eine etwas schlechtere Durchblutung im Schwellkörper aufweist, wird vom Drogenkonsum größere Schwierigkeiten bemerken.

Zu guter letzt noch einmal der wichtige Hinweis:

Potenzmittel (PDE-5-Hemmer) sollten nicht mit Drogen kombiniert werden. Die meisten Drogen sorgen dafür dass sich der Blutdruck erhöht, während ein PDE-5-Hemmer diesen wiederum senken will. Dadurch können gefährliche Wechselwirkungen entstehen welche zu Herz-Kreislauf-Problemen führen können.

Interessante Artikel:

Quellen, wissenschaftliche Studien & Literatur:
  1. The Impact of Illicit Use of Amphetamine on Male Sexual Functions | doi.org
  2. Sexual Dysfunction in Men Who Abuse Illicit Drugs: A Preliminary Report | doi.org
  3. Cocaine elicits autophagic cytotoxicity via a nitric oxide-GAPDH signaling cascade | doi.org
  4. Which Drugs Make Your Dick Shrink the Most and Why | vice.com
  5. Cannabis and Sex: Multifaceted Paradoxes | doi.org
  6. Marijuana Use and Erectile Dysfunction: A Cause for Concern? | wayofleaf.com
  7. Alcohol intake and risk of erectile dysfunction: a dose–response meta-analysis of observational studies | doi.org
  8. Association between Smoking and Erectile Dysfunction: A Population-based Study | doi.org
  9. How does smoking marijuana affect sperm? | medicalnewstoday.com


Fotos: Dmitri Ma, Eskymaks, Lijphoto, Andrey_Popov, Dmytro Tyshchenko, Freedom my wing | Shutterstock.com

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