Autor: Torsten KleinAktualisiert: 5. Februar 2021 | Lesezeit: 5 Minuten

PDE-5-Hemmer wie Viagra oder Cialis können auch für einen späteren Orgasmus des Mannes sorgen. Mehr Selbstvertrauen sorgt dafür, dass der Mann auch länger durchhalten kann.

Potenzmittel können also auch eine vorzeitige Ejakulation verhindern, obwohl sie nicht exakt darauf abzielen. Da sie aber auch einen psychologischen Effekt haben können, der bei einer vorzeitigen Ejakulation eine Rolle spielt, können sie dennoch hilfreich sein.

Wir erklären in diesem Artikel die Ursachen eines frühzeitigen Samenerguss und die Wirkungsweise verschiedener Potenzmittel auf die Ausdauer beim Geschlechtsverkehr.

Außerdem verraten wir, was sonst noch gegen eine vorzeitige Ejakulation helfen kann und woher die Potenzmittel bestellt werden können, ohne extra einen Arzttermin machen zu müssen. 

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Was bedeutet „vorzeitiger Samenerguss“?

Man spricht von einem vorzeitigen Samenerguss, wenn die Ejakulation bereits vor dem Eindringen in die Vagina oder aber 1-2 Minuten danach eintritt. Medizinisch wird diese sexuelle Dysfunktion als Ejaculatio praecox bezeichnet. Laut Studien leiden etwa 20 – 30 Prozent aller Männer an einem vorzeitigen Samenerguss.

Die Ejaculatio praecox kann bereits beim ersten sexuellen Kontakt auftreten und ein Leben lang anhalten. In diesem Fall handelt es sich um eine lebenslange bzw. primäre Ejaculatio praecox. Im Gegensatz dazu steht die erworbene bzw. sekundäre Ejaculatio praecox, die plötzlich auftritt und der eine normale sexuelle Leistungsfähigkeit vorausgeht.

Was sind die Ursachen für eine vorzeitige Ejakulation?

Die Gründe für eine vorzeitige Ejakulation können vielfältig sein und sind nicht immer eindeutig zu bestimmen. Häufig spielen psychologische Ursachen eine entscheidende Rolle, doch auch körperliche Störungen können der Grund sein.

Mögliche psychische Auslöser für die Ejaculatio praecox sind Stress, Probleme in der Beziehung oder Versagensängste. Nicht selten entsteht dabei eine Art Teufelskreis, bei dem sich Betroffene immer wieder oder immer mehr unter Druck setzen.

Physische Ursachen für eine vorzeitige Ejakulation können eine Überempfindlichkeit der Nerven im Glied oder aber Erkrankungen der Prostata oder der Schilddrüse sein. Oft geht ein frühzeitiger Samenerguss auch mit Erektionsstörungen einher, gegen die wiederum Potenzmittel helfen können.

Wie wirken Potenzmittel bzw. PDE-5-Hemmer?

Potenzmittel werden gegen Erektionsstörungen eingesetzt und sollen für eine längere und/ oder härtere Erektion sorgen. In der Regel handelt es sich bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten um PDE-5-Hemmer. Sie hemmen ein bestimmtes Enzym, so dass die Gefäße geweitet werden und mehr Blut in die Schwellkörper – also das Glied – fließt. Infolgedessen kommt es zu einer Erektion.

Es gibt verschiedene PDE-5-Hemmer, die auf dem Markt zugelassen sind: Sildenafil bzw. Viagra, Avanafil bzw. Spedra, Vardenafil bzw. Levitra sowie Tadalafil bzw. Cialis. Sie wirken auf die gleiche Weise, haben aber unterschiedliche Wirkdauern und mögliche Nebenwirkungen.

Da es Mittel wie Viagra nicht rezeptfrei gibt, wird für den Erwerb jederzeit ein Rezept benötigt. Das Rezept kann vom Arzt aber auch online ausgestellt werden. Eine Online Klinik wie euroClinix oder 121doc ermöglicht somit die Online Bestellung dieser Mittel, ohne extra den Hausarzt oder Urologen besuchen zu müssen. 

Können PDE-5-Hemmer auch die Ejakulation verzögern?

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Aufgrund der Wirkungsweise von PDE-5-Hemmern wissen wir nun, dass sie im Grunde keinen direkten Einfluss auf die Ejakulation selber haben.

In vielen Studien jedoch wurde festgestellt, dass Betroffene nach der Einnahme nicht nur eine härtere und längere Erektion hatten, sondern auch eine spätere Ejakulation.

  • Hauptgrund hierfür ist ein gesteigertes Selbstbewusstsein.

Da es häufig aufgrund von Versagensängsten oder Unsicherheiten zu einem vorzeitigen Samenerguss kommt, kann mehr Selbstsicherheit andersherum zu einer Verzögerung führen. Wer also keine Erektionsprobleme hat, fühlt sich automatisch selbstbewusster.

Studien mit Sildenafil bzw. Viagra belegen diesen Effekt. Aufgrund der psychologischen Komponente, die nichts mit den Inhaltsstoffen zu tun hat, kann der gleiche Effekt aber auch von anderen PDE-5-Hemmern erwartet werden.

Natürlich können PDE-5-Hemmer nur Einfluss auf den Zeitpunkt der Ejakulation nehmen, sofern psychische Ursachen vorliegen. Bei physischen Dysfunktionen sind sie dagegen nahezu wirkungslos.

Kann man diese Potenzmittel online bestellen?

Ja, auch über das Internet können diese Potenzmittel bestellt werden, ein Rezept wird aber dennoch benötigt. Um das notwendige Rezept zu erhalten, kann auch eine Online Diagnose in Anspruch genommen werden.

Bei seriösen Online Kliniken wird somit beim Bestellvorgang ein Fragebogen ausgefüllt, welcher anschließend von einem Arzt ausgewertet wird.

Spricht nichts gegen die Verordnung, kann das Rezept online ausgestellt werden und der Versand direkt vom Anbieter in die Wege geleitet werden. Somit erhalten Patienten das rezeptpflichtige Potenzmittel ohne Termin beim Hausarzt innerhalb von 24 Stunden, völlig legal und ohne Zollprobleme.

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Können auch rezeptfreie Potenzmittel die Ejakulation verzögern?

Die Wirkungsweise von natürlichen Potenzmittel, die rezeptfrei erhältlich sind, ist in den meisten Fällen wissenschaftlich nicht erwiesen. Dies gilt sowohl für die Behandlung von Erektionsstörungen als auch für die Behandlung einer Ejaculatio praecox.

Natürliche Potenzmittel beinhalten meist Stoffe, die die Blutgefäße erweitern und somit für eine bessere Erektion sorgen sollen. Ob dies in der Praxis so eintritt, ist jedoch fraglich. Während sich eine mögliche Wirkung auf Erektionsprobleme aber noch anhand der natürlichen Inhaltsstoffe erschließen lässt, so spricht nichts für eine verzögerte Ejakulation.

Viele Hersteller von teils recht teuren Mitteln werben trotzdem damit, dass ein späterer Samenerguss erreicht werden kann. Doch selbst PDE-5-Hemmer haben diesen direkten Effekt nicht, demnach ist er bei rezeptfreien Potenzmitteln äußerst unwahrscheinlich. Bei solchen Angeboten ist also Vorsicht geboten.

Welche Medikamente verzögern den Oragsmus?

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Speziell gegen Ejaculatio praecox zugelassen ist das Medikament Priligy® mit dem Wirkstoff Dapotexin. Es zählt zu den selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern, kurz SSRI, zu denen viele Antidepressiva gehören. Tatsächlich entstand das Mittel aus einer Nebenwirkung, die Patienten mit Depressionen nach der Einnahme von entsprechenden Medikamenten bemerkten: einer verzögerten Ejakulation.

Priligy® als selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer wurde so modifiziert, dass es bei Bedarf eingesetzt werden kann. Es wirkt also kurzfristig. Es muss von einem Arzt verschrieben werden und ist nicht frei verkäuflich.

SSRI im Allgemeinen können in seltenen Fällen ebenfalls zur Behandlung einer vorzeitigen Ejakulation verschrieben werden. Dennoch sind sie nicht unbedingt empfehlenswert, da sie zum einen zahlreiche andere Nebenwirkungen haben können. Darunter fallen nicht nur Symptome wie Müdigkeit, Übelkeit und Erbrechen, sondern auch verminderte Libido oder gar die Unfähigkeit zum Samenerguss. Zum anderen wirken SSRI nur bei regelmäßiger Einnahme über einen längeren Zeitraum.

Wenn eine Überempfindlichkeit des Penis bzw. der Eichel vorliegt, können Salben zur lokalen Betäubung eingesetzt werden. Das Glied reagiert so weniger sensibel auf Berührung. Zu beachten gilt hierbei, dass sich die Salbe beim Eindringen auf die Sexualpartnerin/ den Sexualpartner übertragen und ebenfalls einen Betäubungseffekt haben kann. Es sollte also ein Kondom benutzt werden oder aber Salbenreste nach Eintritt der Wirkung abgewischt werden.

Kann man diese Medikamente gegen zu früh kommen online kaufen?

Sowohl Priligy wie auch PDE-5-Hemmer Potenzmittel können über das Internet bestellt werden. Somit ist kein Arzttermin notwendig, da dies über eine die Online Sprechstunde geschehen kann.

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Fazit:
Potenzmittel in Form von PDE-5-Hemmern können auch eine vorzeitige Ejakulation verhindern, wenn diese psychisch bedingt ist. Ist dies nicht der Fall, so können andere Mittel helfen.
Quellen, wissenschaftliche Studien & Literatur:
  • Ejaculatio präcox: Neues Spray gibt mehr Zeit | PZ
  • https://www.caritasstjosef.de/jobs/node_3485.htm
  • Therapie bei vorzeitigem Samenerguss – www.sexmed.at