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Was für Potenzmittel gibt es und welches ist das Beste?

Die beliebtesten Potenzmittel sind orale PDE-5-Hemmer Tabletten. Diese Potenzmittel fallen unter die Verschreibungspflicht. Darunter ist auch das bekannte Viagra oder auch das lang wirkende Cialis.

Neben oralen Tabletten gibt es auch lokale Potenzmittel, wie MUSE oder SKAT. Dabei wird der Wirkstoff direkt mittels Stäbchen oder Injektion in die Harnröhre befördert. Diese Methode kommt allerdings nur dann in Frage, wenn orale Potenzmittel nicht eingenommen werden können.

Auch rezeptfreie Potenzmittel auf pflanzlicher oder synthetischer Basis können bei leichten Erektionsproblemen helfen. Für manche Männer kommen auch sexuelle Hilfsmittel wie eine Penispumpe oder ein Penisring als Alternative zu Potenzmittel in Frage.

Wir vergleichen die bekanntesten und effektivsten Potenzmittel mit deren Vor- & Nachteile.

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Die Auswahl an Potenzmittel ist groß. Am beliebtesten sind orale Tabletten wie Viagra oder Cialis. Wir vergleichen die verfügbaren Potenzmittel.

Die besten Potenzmittel im Vergleich

Die gefragtesten Potenzmittel sind die oralen PDE-5-Hemmer. Aktuell gibt es in dieser Kategorie vier zugelassene Wirkstoffe.

Sortiert nach Bekanntheit und Beliebtheit:

  • Sildenafil (Handelsname: Viagra)
  • Tadalafil (Handelsname: Cialis)
  • Vardenafil (Handelsname: Levitra)
  • Avanafil (Handelsname: Spedra)
Viagra: Das bekannteste Potenzmittel Viagra: Das bekannteste Potenzmittel
  • Wirkt in 40 bis 60 Minuten
  • Wirkt bis zu 5 Stunden
  • 25 mg, 50 mg, 100 mg
  • Zuverlässige Wirkung seit über 20 Jahren
  • Günstige Sildenafil Generika
Cialis: Das am längsten wirkende Potenzmittel Cialis: Das am längsten wirkende Potenzmittel
  • Wirkt in 30 bis 40 Minuten
  • Wirkt bis zu 36 Stunden
  • 10 mg, 20 mg
  • Auch als Langzeitbehandlung verfügbar
  • Günstige Tadalafil Generika
Levitra: Das nebenwirkungsärmste Potenzmittel Levitra: Das nebenwirkungsärmste Potenzmittel
  • Wirkt in 20 bis 30 Minuten
  • Wirkt bis zu 5 Stunden
  • 10 mg, 20 mg
  • Gilt als besonders gut verträglich
  • Günstige Vardenafil Generika
Spedra: Das neueste Potenzmittel Spedra: Das neueste Potenzmittel
  • Wirkt in 10 bis 20 Minuten
  • Wirkt bis zu 6 Stunden
  • 50 mg, 100 mg, 200 mg
  • Gilt ebenfalls als besonders gut verträglich
  • Nur als Marken Spedra verfügbar

Welches Potenzmittel ist das Beste?

Pauschal kann die Frage nach dem Besten Potenzmittel nicht beantwortet werden. Jedes Potenzmittel hat seine Vor- und Nachteile. Die lokalen Potenzmittel gelten allerdings als eindeutig die beliebtesten.

Die einfache Einnahme ist sicherlich ein Vorteil, der orale Potenzmittel auszeichnet. Darüber hinaus können von Impotenz oder Erektionsstörungen betroffene Männer davon profitieren, dass die Tabletten sehr zuverlässig funktionieren.

In mehr als 80 % aller Fälle, in denen die erektile Dysfunktion körperliche Ursachen hat, kann wieder eine ausreichende Erektion erzielt werden. Ferner sind orale Potenzmittel praktisch zu handhaben, sodass die Einnahme auch problemlos unterwegs erfolgen kann.

Viagra: Vorteile aufgrund der Bekanntheit

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Viagra ist das bekannteste und zuverlässigste Potenzmittel. Am häufigsten wird die Dosis von 50 mg gewählt, da diese bereits ausreichend starke Ergebnisse zeigt. Wirkungszeit: Ab einer Stunde bis zu 5 Stunden.

Viagra, beziehungsweise die Sildenafil Generika, noch immer die größte Bekanntheit. Die Wirkung setzt zuverlässig ein und in fasst allen Fällen der erektilen Dysfunktion.

Vorteile von Viagra:

  • Wirkt sehr zuverlässig und ist sehr bekannt.
  • Mittlerweile mit zahlreichen Sildenafil Generika auf dem Markt.
  • Daher auch aktuell das günstigste Potenzmittel

Nachteile von Viagra:

  • Hat bei zu hoher Dosierung die häufigsten Nebenwirkungen

Die passende Viagra Dosierung finden:

Viagra & Sildenafil Generika in 25 mg helfen bereits ausreichend bei jüngeren Männern oder nur geringen Potenzschwächen. Die Nebenwirkungen fallen hierbei am geringsten aus.

Die Dosis von 50 mg ist die beliebteste und am häufigsten verschriebene. Die Wirkung dieser Dosierung ist sehr zuverlässig und sorgt für ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

Bei der höchsten Dosierung von 100 mg ist auch in schweren Fällen der Impotenz mit einer starken Erektion zu rechnen. Viele Männer bestellen sich dennoch diese hohe Dosis um anschließend die Tabletten zu teilen. Damit lässt sich noch mehr am Preis sparen.

Cialis: Vorteile aufgrund der langen Wirkungsdauer

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Cialis ist neben Viagra eines der bekanntesten Potenzmittel. Es zeichnet sich durch eine lange Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden aus. Wer allerdings Nebenwirkungen verspürt, muss damit ebenfalls etwas länger auskommen.

Cialis, beziehungsweise Tadalafil ist nach Viagra das bekannteste Potenzmittel. Berühmtheit hat es vor allem durch die lange Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden erhalten. Daher eignet sich Cialis auch ideal für ein langes Wochenende. Der Zeitpunkt des Geschlechtsverkehr muss dank dem langen Wirkungszeitraum weniger geplant erfolgen.

Neben dem normalen Cialis gibt es auch Tadalafil in 2,5 mg und 5 mg. Diese geringen Dosierungen können täglich zur Langzeitbehandlung eingenommen werden und wirken bis zu 24 Stunden lang. Damit ist der Mann jederzeit, jeden Tag, bereit für Geschlechtsverkehr.

Vorteile von Cialis:

  • Wirkt am längsten und ist nach Viagra das bekannteste Potenzmittel
  • Mittlerweile auch als günstige Tadalafil Generika verfügbar
  • In niedriger Dosis auch zur Langzeitbehandlung geeignet

Nachteile von Cialis:

  • Im Falle von Nebenwirkungen, dauern diese aufgrund der Wirkungsdauer auch länger an.

Levitra & Spedra: Die unbekannten

Neben den beiden bekannten Potenzmittel Viagra & Cialis sind den meisten Männern Levitra oder Spedra kaum ein Begriff.

Levitra (Vardenafil) stammt aus dem Hause Bayer (Deutschland) und gilt als das Nebenwirkungsärmste Potenzmittel. Mittlerweile ist fass nur noch ein Levitra Generika im Umlauf. Die Vardenafil Generika sind in den Dosierungen von 1o mg und 20 mg verfügbar. Dieses Potenzmittel soll auch besonders gut für Diabetiker geeignet sein.

Spedra (Avanafil) wird von der Berlin-Chemie AG (Berlin) produziert und kann ebenfalls mit einer sehr guten Verträglichkeit glänzen. Das Potenzmittel ist aktuell nur als Handelsmarke erhältlich. Bis es die ersten Avanafil Generika gibt, kann es noch einige Jahren dauern.

Welches Potenzmittel ist das richtige für mich?

Um dies zu beantworten, können Sie sich selbst folgende Fragen stellen.

Welches Potenzmittel ist das günstigste?
Falls es Ihnen um den Preis geht, bieten die Sildenafil Generika (Wirkstoff identisch mit Viagra) das beste Preis-/Leistungsverhältnis.
Leiden Sie unter starken Erektionsproblemen?
Wenn gar keine Erektion mehr möglich ist, kommen nur Viagra in 100 mg oder Spedra in 200 mg in Frage. Diese Potenzmittel wirken am stärksten.
Sind die Erektionsbeschwerden geringer?
Wenn die Potenzmittel hauptsächlich als Unterstützung eingenommen werden sollen, kann von jedem verfügbaren Potenzmittel die geringste Dosis ausreichen.
Soll der Sex zeitlich gut geplant werden?
Ist der Sex gut geplant oder besteht die Möglichkeit das Potenzmittel spontan einzunehmen, genügt eine Wirkung von bis zu 5 Stunden. Somit kommt sowohl Viagra, wie auch Levitra oder Spedra in Frage.
Soll auch spontan Sex möglich sein?
Falls der Sex sehr spontan möglich sein soll, vielleicht sogar mehrfach an einem Tag, eignet sich Cialis am Besten. Das Potenzmittel wirkt am längsten (bis zu 36 Stunden) oder kann sogar in geringer Dosis täglich eingenommen werden. Wer Cialis Täglich einnimmt, der ist jederzeit berit für Geschlechtsverkehr.
Liegen Nervenschäden als Ursache der Erektionsstörung vor?
Falls Nervenschäden vorliegen, können orale Potenzmittel nicht wirken. In diesem Fall können die lokalen Potenzmittel wie MUSE oder SKAT helfen. Dabei wird der Wirkstoff direkt am Penis verabreicht und und kann somit auch bei Nervenschäden noch wirken.

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Wie wirken Potenzmittel?

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Die Wirkung von oralen Potenzmittel beruht auf die verbesserte Durchblutung im Penis. Bei lokalen Potenzmittel geschieht dies meist sehr ähnlich, allerdings direkt durch Injektion am Glied. Mechanische Potenzmittel wie die Penispumpe oder ein Penisring wirken dagegen nur äußerlich.

Die Wirkungsweise der oralen Potenzmittel ist stets die Gleiche. Es sind sogenannte Phosphodiesterasehemmer. Durch sie wird verhindert oder verzögert, dass cGMP (cyclo-guanosinmonophosphat) im Körper abgebaut wird. Das wiederum wird durch das Enzym Guanylatzyklase bei sexueller Reizung im Penis gebildet.

Es sorgt für eine bessere Durchblutung und verstärkt und verlängert die Erektion, je mehr davon sich im Schwellkörper befindet. Durch Phosphodiesterase Nr. 5 wird cGMP wieder abgebaut. Indem es zu einer Hemmung der Phosphodiesterase kommt, verbleibt das cGMP länger im Körper.

Wirkungsweise der lokalen Potenzmittel:

Eine andere Wirkungsweise ist in den meisten lokal anzuwendenden Potenzmitteln zu finden. Sie enthalten Alprostadil, ein synthetisch hergestelltes Prostaglandin. Protaglandine sind Gewebshormone, die für eine bessere Durchblutung im Körper sorgen. Sie entspannen die nicht willkürlich beeinflussbare Muskulatur im Körper, zu der auch die Muskulatur der Blutgefäße gehört.

Dadurch wirken sie gefäßerweiternd und die Durchblutung wird verbessert. Auf diese Weise wirken Caverject, MUSE und Viridal. Androskat dagegen hat, wie die oralen Potenzmittel, als Wirkstoff einen Phosphodiesterase-Hemmer.

Wie schnell wirken Potenzmittel?

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Die Wirkung von oralen Potenzmittel Tabletten, setzt meist nach etwa 30 bis 60 Minuten ein. Lokale Potenzmittel wirken dagegen deutlich schneller.

Vom Zeitpunkt der Einnahme sind die einzelnen Mittel ähnlich, egal ob Viagra oder Cialis, es wird angegeben, dass man sie im Idealfall 60 Minuten  vor dem Geschlechtsverkehr einnehmen sollte. Auch wenn die meisten Männer bereits eine Wirkung nach einer halben Stunde (oder noch früher) feststellen können, so gelten etwa 60 Minuten als guter Richtwert. Denn die Wirkung kann auch durch fettige Mahlzeiten beeinträchtigt werden.

Außer Cialis (Tadalafil) haben die Mittel eine Halbwertszeit von vier bis fünf Stunden. Cialis fällt da deutlich heraus mit einer Wirkung von 36 Stunden. Bei Cialis gibt es außerdem noch Cialis Täglich, es ist niedriger dosiert und kann über einen bestimmten Zeitraum täglich genommen werden und entfaltet dann für diesen Zeitraum dauerhaft seine Wirkung.

Alle oralen Potenzmittel wirken nur in Zusammenhang mit einer sexuellen Stimulation

Artikel-Empfehlung wenn es um die Wirkungsdauer geht:

Anwendung & Wirkungszeit der lokalen Potenzmittel

Die lokalen Potenzmittel sind von der Anwendung her etwas gewöhnungsbedürftig.

Bei ihnen ist es nämlich nötig, sich entweder eine Spritze in den Harnröhre (bei Caverject), direkt in den Schwellkörper (bei Androskat) zu setzen oder eine Minitablette in die Harnröhre einzuführen (bei MUSE). Viridal bietet beide Möglichkeiten, entweder die Injektion in die Schwellkörper oder die Minitablette in die Harnröhre einführen.

Der Wirkungseintritt der lokalen Potenzmittel erfolgt schneller, die Wirkungsdauer ist allerdings auch kürzer. Caverject zum Beispiel sorgt etwa 5 Minuten nach der Injektion für eine starke Erektion, die eine halbe bis eine Stunde anhält.

Im Gegensatz zu den oral einzunehmenden Mitteln wirkt es auch ohne sexuelle Erregung. Es sollte aber höchstens einmal am Tag und nicht mehr als dreimal in der Woche angewendet werden, um ernste Nebenwirkungen zu vermeiden. Bei allen lokalen Potenzmitteln gilt, dass sie nicht zu häufig verwendet werden dürfen.

Welche Nebenwirkungen haben die Potenzmittel?

Die häufigsten Nebenwirkungen der oralen Potenzmittel sind eher mild und vorübergehender Natur.

Da es durch die orale Einnahme im ganzen Körper wirkt, kann es eben auch Nebenwirkungen hervorrufen. Durch die Veränderung der Durchblutung und Erweiterung der Gefäße im Gehirn kann es zu Kopfschmerzen kommen. Die Kopfschmerzen können mit ausreichend Wasserzufuhr und einer angepassten Dosierung gemindert werden.

Häufige Nebenwirkungen (häufig bedeutet ein Auftreten bei einem bis zehn von 100 Patienten) sind neben Kopfschmerzen auch eine verstopfte Nase, eine Gesichtsrötung, Verdauungsstörungen, Sodbrennen (Viagra) oder Rückenschmerzen (Cialis).

Die Nebenwirkungen fallen bei Levitra & Spedra am geringsten aus. Am häufigsten werden Nebenwirkungen bei Viagra berichtet. Dies hängt allerdings auch viel mit der gewählten Dosierung zusammen. Oft wird vorschnell zur höchsten Dosierung gegriffen, mit der Hoffnung das „viel“ ja auch „viel“ bringen soll. Dies mag zwar stimmen, allerdings kann durch eine stärkere Wirkung auch stärkere Nebenwirkungen auftreten.

Dauererektion, sehr selten, aber ernst zu nehmen:
Bei den orlaen Potenzmittel kann in seltenen Fällen (bei einem bis zehn von 10000 Patienten) eine verlängerte und auch schmerzhafte Erektion auftreten. Bei einer Erektion, die mehr als 4 Stunden anhält, sollte man sich direkt mit einem Arzt in Verbindung setzen, da es möglichst schnell behandelt werden muss, um Spätschäden zu vermeiden. Eine Überdosierung der Potenzmittel sollte daher vermieden werden.

Nebenwirkungen der lokalen Potenzmittel?

Bei den lokal anzuwendenden Potenzmitteln kann es vor allem zu lokalen Reaktionen kommen.

Bei Androskat kann es an der Injektionsstelle ein schmerzhaftes, brennendes Gefühl im Penis auftreten. Auch größere Blutergüsse, Hautblutungen oder blaue Flecken können an den Einstichstellen auftreten.

Durch die Injektionen können bei Langzeitbehandlungen dauerhaft verhärtete Stellen im Bereich des Penis auftreten. Dadurch sind auch Schwellungen der Vorhaut bei falsch gesetzten Injektionen möglich. In sehr seltenen Fällen kann es zu Thrombosen im Penis kommen.

MUSE und Viridal in Tablettenform zum Einführen in die Harnröhre weisen als Lokalreaktionen sehr häufig ein Brennen in der Harnröhre auf. Es kann auch zu geringen Blutungen in der Harnröhre und in seltenen Fällen zu Harnwegsinfekten kommen.

Penisring als Potenzmittel nutzen

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Der Penisring ist eigentlich als Sexspielzeug bekannt. Durch die Möglichkeit den Blutfluss am zurückfließen zu hindern, kann auch eine Erektion länger gehalten werden. Dadurch können Penisringe auch als Potenzmittel angesehen werden.

Neben oralen und lokalen Potenzmittel gibt es noch eine andere Möglichkeit, welche für eine stärkere Erektion sorg  kann. Es handelt sich dabei um sogenannte mechanische Erektionshilfen, zu denen unter anderem auch der Penisring  gehört.

Die Anwendung dieser Hilfsmittel ist vor allem dann passend, wenn zunächst noch eine ausreichende Anfangserektion herbeigeführt werden kann, die sich jedoch auf natürlichem Wege nicht lang genug halten lässt. In diesem Fall bietet sich der Einsatz von einem Penisring an. Die Wirkungsweise ist dabei sehr einfach, denn durch den Ring wird das Blut am zurückfließen gehindert und die Erektion bleibt länger hart.

Ganz wichtig ist dabei allerdings die Wahl der passenden Größe:

  • Penisring zu groß? Dann tritt sehr wahrscheinlich gar keine Wirkung ein
  • Penisring zu klein? Dann können Schmerzen & Quetschungen enstehen.

Daher muss das entsprechende Modell stets entsprechend der persönlichen Anatomie gewählt werden. Die meisten Penisringe sind entweder aus Leder, Gummi, Silikon oder Metall gefertigt. Ein Penisring kommt daher nicht nur als Erektionshilfe zum Einsatz, sondern kann auch als Sexspielzeug eingesetzt werden.

Artikelempfehlung: Penisring für eine härtere Erektion?

Anwendung & Risiken von Penisringen

Vor der Anwendung ist es zunächst einmal wichtig, den Penisring in der passenden Größe zu wählen. Was die Anwendung als solche angeht, so legen Sie den entsprechenden Ring über den Schaft bis zum Hodensack über den Penis. Flexible Penisringe sollten erste dann wieder entfernt werden, wenn die Erektion abgeklungen ist.

Haben Penisringe Nebenwirkungen?

Bei korrekter Anwendung ist es unwahrscheinlich, dass während oder nach der Nutzung unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Dennoch birgt die Anwendung Gefahren, die nahezu immer auf eine nicht korrekte Nutzung zurückzuführen sind. Wurde sich beispielsweise für einen zu engen oder schmalen Ring entschieden, so kann durchaus eine Schädigung des Penis erfolgen.

Dieses Risiko ist ebenfalls vorhanden, falls der Penisring über einen zu langen Zeitraum getragen wird. Bei der Nutzung von einem zu kleinen Penisring aus Metall besteht die Gefahr, dass diese nicht mehr abgenommen werden können. In einigen Fällen ist dann sogar ärztliche Hilfe notwendig.

Penispumpen als Potenzmittel nutzen

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Eine Penispumpe kann als Erektionshilfe und somit auch als Potenzmittel angesehen werden. Nach dem die Erektion mit der Penispumpe aufgebaut worden ist, sollte ein Penisring genutzt werden um die Erektion halten zu können.

Eine weitere mechanische Erektionshilfe wäre die Vakuumpumpe, auch Penispumpe genannt.

Wie ist die Vakuum-Erektionshilfe zu verwenden?

Die Anwendung sieht so aus, dass der Patient seinen Penis zunächst in einen – meistens aus Kunststoff bestehenden – Zylinder einführen muss. Dieser wird luftdicht verschlossen und mittels einer kleinen Pumpe wird im zweiten Schritt Unterdruck erzeugt. Durch diesen negativen Druck ist es möglich, Blut in die Schwellkörper zu „pressen“, sodass das Glied des Mannes sich vergrößern kann.

Schließlich wird durch diesen Vorgang eine ausreichende Erektion erreicht, die möglicherweise durch die Nutzung eines Penisringes gehalten werden muss.

  • Kurzzeitige aber sehr effektive Wirkung
  • Vorgang muss wiederholt werden
  • Keine Diskretion bei der Anwendung
  • Bedarf Übung und Beachtung einiger Hinweise

Wie wirken Vakuum-Erektionshilfen?

Mit der zuvor genannten Anwendung ist im Prinzip gleichzeitig schon die Wirkung der Vakuum-Erektionshilfen beschrieben. Durch den erzeugten Unterdruck kann vermehrt Blut in die Schwellkörper fließen, sodass innerhalb eines Zeitraums von wenigen Minuten eine Erektion erzeugt wird.

Da der Penis anschließend wieder aus dem Trichter genommen werden muss, kann es durchaus passieren, dass die Erektion auf ebenfalls mechanische Art und Weise gehalten werden muss. Dazu eignen sich beispielsweise Penisringe, die einen Rückfluss des Blutes verhindern sollen.

Artikelempfehlung: Wirken Penispumpen bei Erektionsstörungen?

Welche Potenzmittel gibt es rezeptfrei?

Unter den frei verkäuflichen Potenzmittel fallen auch die sexuellen Hilfsmittel wie der Penisring oder die Penispumpe. Männer denken bei rezeptfreien Potenzmittel allerdings eher an oral zu schluckende Pillen, mit einer Potenzsteigernden Wirkung.

Die bekanntesten rezeptfreien pflanzlichen Potenzmittel:

  • Ginseng
  • Maca
  • Alpinia
  • Horny Goat Weed
  • Bufotenin
  • Yohimbin (in geringen Mengen rezeptfrei)

Die bekanntesten Wirkstoffe aus rezeptfreien chemischen Potenzmittel:

  • L-Arginin
  • Ambrein
  • Cantharidin
  • Bufotenin
  • Zink
  • Magnesium

Fazit: Was sind die beliebtesten Potenzmittel?

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Die oralen Potenzmittel zum schlucken sind die beliebtesten und am häufigsten genutzten Hilfsmittel. Vorteile sind geringe Nebenwirkungen und die diskrete Einnahme. Auch die lange Wirkungszeit (bei Cialis sogar bis zu 36 Stunden) zeichnen diese PDE-5-Hemmer aus.

In den meisten Fällen werden Erektionsstörungen mit oralen Potenzmittel der Wirkstoffgruppe PDE-5-Hemmer behandelt. In über 80 Prozent aller Fälle der erektiler Dysfunktion, werden diese verschreibungspflichtigen Potenzmittel eingesetzt.

Die Anwendung ist relativ einfach, da die Tabletten lediglich zu schlucken sind. Für diese Potenzmittel spricht die Zuverlässigkeit, schnelle Wirkung und Dosierungsauswahl.

Die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen, da auch aufmerksam auf die Wechselwirkungen & Gegenanzeigen bei der Verordnung hingewiesen wird.

Wer mit keinem der Potenzmittel zufrieden ist, kann es auch mit Sex ohne Erektion probieren, schließlich ist nicht immer ein steifer Penis nötig um Spaß im Bett zu haben.

Quellen, wissenschaftliche Studien & Literatur:
  1. Phosphodiesterase-5-Hemmer. PharmaWiki: pharmawiki.ch
  2. Autoinjektionstherapie (SKAT, MUSE) – netdoktor.at
  3. CAVERJECT 10 µg, 20 µg Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung: patienteninfo-service.de
  4. PDE-5-Hemmer: Wikipedia
  5. Phosphodiesterase Type 5 Inhibitors, Sport and Doping:  ncbi.nlm.nih.gov

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